Der DRK-Ortsverein Wutöschingen traf sich zu seiner Hauptversammlung in der Klosterschüer Ofteringen. Wie der Vorsitzende Bürgermeister Georg Eble angesichts der vergangenen Pandemiejahre betonte, sei die Gesundheit ein wichtiges Gut, mit dem man sorgsam umgehen müsse.

Teilwahlen gab es in Ergänzung zu den Wahlen im Vorjahr, die neuen Delegierten für die Kreisversammlung für drei Jahre sind nun: Andrea Trippel, Benno Macchinetti, Helmut Bähr, Tim Albrecht, Samuel Wardin und Gerhard Scheugenpflug. Die stellvertretende Vorsitzende Andrea Trippel hob die Verdienste von Gerhard Scheugenpflug besonders hervor, der 55 Einsätze gefahren war.

Gesamtwehrkommandant Andreas Denoke lobte die Gemeinsamkeit der Hilfsorganisationen und freute sich, dass der Nachwuchs gemeinsam generiert werde. Er bedankte sich besonders bei Andrea Trippel, die das Bindeglied zur Schule darstellt und den Schulsanitätsdienst eingeführt hatte. „Wir sind dankbar, dass wir euch haben, das ist für uns eine Erleichterung, wenn wir von der Feuerwehr herkommen und sehen, ihr seid da und betreut die Personen. Für die Bevölkerung ist es beruhigend, wenn man weiß, in kürzester Zeit ist jemand da, der helfen kann – das ist nicht selbstverständlich.“ Auch die neue Kreisbereitschaftsleiterin Sabrina Exner fand lobende Worte.

Bürgermeister Georg Eble freute sich über das große Engagement der Rotkreuzler. Die neue Zufahrt zur Alemannenhalle ist ebenerdig, die während der Pandemie nötige Terminvergabe für Blutspender soll beibehalten werden, damit niemand anstehen müsse. Die Gruppe „Helfer-vor-Ort“ sei eine gute Sache, welche den Ortsverein aufwertet: „Es wäre gut, wenn dieser positive Trend anhält“, betonte Eble,

Die stellvertretende Vorsitzende Andrea Trippel informierte über die Dienstabende, welche nun allmählich wieder anlaufen. Proben zusammen mit der Feuerwehr und Sanitätsdienste bei Veranstaltungen konnten besetzt werden. Das Team „Helfer vor Ort“ zeigt sich sehr rege. Notfallsanitäter Tizian Deck wurde sein Berufswunsch, Berufsfeuerwehrmann zu werden, erfüllt. Allerdings fehle er nun im DRK-Ortsverein, junge Helfer ziehen dafür nach. „Wir sind dabei, das Helfer-vor-Ort-Team weiter auszubauen, Junge nachzuziehen und durch Fortbildungen auf dem neuesten Stand zu halten“, erklärte Andrea Trippel.

Von den 123 Alarmierungen 2021 waren die Helfer vor Ort bei 93 Einsätzen. In den anderen 30 Fällen war entweder kein Helfer verfügbar oder aufgrund von Covid-Fällen durfte das HvO-Team nicht ausrücken. Die Alarmierung nach Ortsteilen: 54 in Wutöschingen, 28 in Horheim, 20 in Schwerzen, 13 in Degernau und acht in Ofteringen.

Kassierer Benno Macchinetti hatte sich bei den Wahlen 2021 nicht mehr als Bereitschaftsleiter aufstellen lassen. Er übernimmt aber nach wie vor die Organisation der Blutspendetermine, worüber sich Bürgermeister Georg Eble sehr dankbar zeigte. Beim ersten Termin 2022 war trotz hoher Temperaturen mit 176 eine erfreulich hohe Zahl gekommen. Hohe Ausgaben gab es für die Schutzausrüstungen und das LP 15, ein professionelles EKG in Höhe von 4400 Euro, welches im Krankentransportwagen deponiert wurde. Macchinetti zeigte sich angesichts der hohen Ausgaben besorgt, für Bürgermeister Georg Eble ist das Finanzpolster jedoch ausreichend.

Vermehrt werden Fahrdienste mit dem Krankentransportwagen angeboten, hier handelt es sich um Verlegungen vom Krankenhaus sowie von zu Hause zu Kliniken. „Das war immer ein Stiefkind, wir waren immer außen vor, aber inzwischen haben wir vom Kreisverband den Auftrag für unser einsatzbereites Fahrzeug“, freut sich Andrea Trippel.

Die Seniorengymnastik übernimmt seit dem Neustart im September 2021 Ursula Stoll. Sie übt mit den Teilnehmern jeweils donnerstags um 9.30 Uhr auf der Bühne der Wutachhalle in Horheim. Wegen der großen Nachfrage, wird es nach den Sommerferien eine zweite Gruppe geben. Das jährliche Helferessen findet am 24. August um 18 Uhr im Gasthaus Adler statt, gesonderte Einladungen folgen.