Sanierung und Neubau an der Gemeinschaftsschule in Wutöschingen laufen auf Hochtouren. Der Gemeinderat hatte in seiner jüngsten Sitzung über weitere Arbeitsvergaben und auch über notwendige Anschaffungen für den Technikraum zu entscheiden.

Für den Neubau der Sekundarstufe 2 wurden die Metallbauarbeiten an die Metallbau Münch, Brigachtal vergeben. Mit 18.415 Euro hat die Firma das günstigste von drei Angeboten eingereicht. Lieferung und Einbau von Trennwänden in den Toilettenanlagen werden von der Firma Kemmlit GmbH aus Dusslingen zu einem Angebotspreis von 39.206 Euro ausgeführt.

Richtung Endspurt

Die Sanierung des blauen Lernhauses geht mit der Arbeitsvergabe für die Schreinerarbeiten in Richtung Endspurt. Garderobenelemente und eine Raum in Raum Box für die Markthalle fertigt die Schreinerei Gatti aus Grafenhausen, als günstigster von drei Bietern, zu einem Preis von 53.454 Euro. Noch nicht in dieser Ausschreibung enthalten sind weitere Schreinermöbel, die in der Bestandsmöblierung des blauen Lernhauses fehlen. Dazu gehören mehrere Tische und Sitzbänke. Der Auftrag für die Lieferung und Installation von Leuchten und Lampen wurde an die Firma Bamo aus Lauchringen vergeben. Mit einem Angebotspreis von 48.173 Euro der günstigste von drei Bietern. Die WC Trennwände liefert, wie beim Schulhausneubau, die Firma Kemmlit zum Preis von 13.926 Euro.

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Der Technikbereich der Gemeinschaftsschule benötigt eine teilweise neue Ausstattung, damit im März die Realschulprüfungen der Sekundarstufe 1 im Technikbereich ordnungsgemäß durchgeführt werden können. Dazu gehören neben 16 CAD-tauglichen Laptops auch ein Bildschirm zur Präsentation, eine CNC-Fräse und verschiedene Geräte und Zubehör. „

Überplanmäßige Ausgaben

Die Ausstattung dient auch künftig einer zeitgemäßen Heranführung der Lernpartner an den Fachbereich Technik für die Sekundarstufen 1 und 2“, erklärt Bürgermeister Georg Eble dem Gemeinderat. Die hierfür erforderlichen Mittel wurden im Haushalt nicht berücksichtigt, doch im Investitionshauhalt wurden vorsorglich 20.000 Euro für solche Zwecke eingestellt. Die Kosten liegen allerdings bei rund 30.000 Euro und somit hatten die Räte nicht nur den Anschaffungen zustimmen, sondern auch überplanmäßigen Ausgaben in Höhe von 2000 Euro.