Der Alemannenschule Wutöschingen (ASW) wurde unmittelbar vor den Sommerferien das Berufswahlsiegel Baden-Württemberg Boris verliehen. Ausgezeichnet wurden damit die vielfältigen Aktivitäten der Schule zur beruflichen Orientierung ihrer Schülerinnen und Schüler. Mit dieser Zertifizierung wird der Bildungseinrichtung bescheinigt, dass ihre Berufs- und Studienorientierung über die geforderten Standards der Bildungspläne und Verwaltungsvorschriften hinausgeht. Diese Auszeichnung ist Ansporn, Qualität und Ideenreichtum dieser Maßnahmen weiterzuführen und damit anderen Schulen Impulse zu geben.

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„Die Schule öffnet sich seit vielen Jahren für die Berufs- und Arbeitswelt und kooperiert mit Unternehmen aus der Region. Es sei keine Selbstverständlichkeit, sowohl Bildung als auch Berufsbildung ins Programm zu nehmen, heißt es in einer Pressemitteilung der Alemannenschule. Besonders beeindruckt zeigte sich die Jury des Berufswahlsiegels von der berufspraktischen Kompetenz des Kollegiums, heißt es weiter. Schulleiter Stefan Ruppaner unterstrich in seiner Begrüßung, dass die Schüler Kompetenzen des selbstorganisierten Lernens in der freien Wirtschaft anwenden können.

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Sven Jess, Ausbildungsberater der Industrie- und Handelskammer Hochrhein-Bodensee (IHK), überreichte die Urkunde und beglückwünschte die Gemeinschaftsschule zu ihrem „herausragenden pädagogischen Konzept“. Rainer Reisgies, ebenfalls Ausbildungsberater der IHK, unterstrich die Intention des Berufswahlsiegels Boris. Es gehe darum, bereits in allgemeinbildenden Schulen den jungen Menschen praktische Lebenshilfe in Bezug auf ihre Berufsorientierung zu vermitteln. Durch das Netzwerk der Alemannenschule zu namhaften Unternehmen der Region habe dies in den vergangenen Jahren hervorragend funktioniert.

Blick in die Arbeitswelt

Yvonne Althoff, an der ASW federführende Verantwortliche für Berufsorientierung, bekräftigte, wie wichtig, der Blick in die Arbeitswelt für die jungen Menschen ist. „Viele wissen nicht, wo die Reise hingehen soll. Es ist unsere Aufgabe, ihnen die verschiedenen Möglichkeiten so gut es geht aufzuzeigen und sie zu begleiten“, betonte sie. Unterstützt werden Yvonne Althoff und Tamara Bernauer in ihrem Engagement durch zwei Mitarbeiter der HBL, Gyöngyi Lurtz und Roland Müller. Die HBL (Hilfe für Beruf und Leben gemeinnützige GmbH) ist eine unabhängige Einrichtung, deren Hauptaufgabe in der Durchführung von Maßnahmen der Agentur für Arbeit liegt, heißt es auf der Internetseite der HBL. Im Landkreis Waldshut unterhält die Institutionen Standorte in Waldshut-Tiengen, Bad Säckingen und Wehr.

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