Der Neubau an der Alemannenschule in Wutöschingen für die Sekundarstufe II geht in seine Endphase. In der jüngsten Sitzung hat der Gemeinderat einstimmig finanzielle Mittel in Höhe von 171.205 Euro für vier Gewerke freigegeben. Die Sitzung fand sinnigerweise coronabedingt in der Mensa der Gemeinschaftsschule statt. Dort, wo Schüler und Lehrer sonst gemeinsam essen, wurden an diesem Abend die Weichen für weitere Investitionen in die Schule gestellt.

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Im neuen Gebäude der Alemannenschule Wutöschingen entsteht eine Sitzgruppe im sogenannten „Co-Working-Space“ (Platz für Gruppenarbeit, aber auch für einzelne Schüler, die für sich lernen) mit integrierter Treppe. Beide Elemente werden mit Parkett verkleidet, die Arbeiten wurden beschränkt ausgeschrieben. Vier Angebote gingen termingerecht ein. Günstigster Bieter ist die Firma Schmid aus Eggingen (41.520 Euro), die damit 20.980 Euro unter der Kostenberechnung blieb.

Die Angebote

Ebenfalls günstiger als die Kostenberechnung (80.586 Euro) ist das Angebot für die Arbeiten an der Außenanlage der Schule. Hier war die Gärtnerei Braun (Wutöschingen) mit 59.139 Euro günstigster Anbieter. Rund 2800 Euro günstiger als die Kalkulation vorsah, ist das Angebot für den Zaunbau der Außenanlage. Auch diese Arbeiten wurden beschränkt ausgeschrieben. Ausführen wird dieses Gewerk für 38.132 Euro das Draht-Center Laufenburg. Unstimmigkeiten gab es zunächst beim Angebot die Elektroarbeiten für die Außenbeleuchtung. Lag die Offerte des einzigen Bieters Bamo (Lauchringen) doch mit 41.810 Euro zunächst weit über dem Kostenplan (28.000 Euro). Allerdings legte die Firma noch vor der Sitzung ein neues Angebot vor (32.414 Euro), das das Gremium schließlich ohne Gegenstimme befürwortete. Hätte dieses verbesserte Angebot nicht vorgelegen, wären diese Arbeiten neu ausgeschrieben worden, stellte Bürgermeister Georg Eble fest.