Der Neubau der Sekundarstufe II an der Wutöschinger Alemannenschule macht Fortschritte. Davon hat sich der Gemeinderat bei einer Besichtigung der Baustelle am Montagabend vor der Gemeinderatssitzung ein Bild gemacht. Bürgermeister Georg Eble erläuterte die Raumaufteilung des rund neun Millionen Euro teuren Projekts detailliert.

Im Erdgeschoss befinden sich unter anderem ein geräumiger Eingangsbereich, hier führt auch eine Treppe ins Obergeschoss. In der unteren Lern­ebene befinden sich nach der Fertigstellung eine Lernwerkstatt Musik, ein Bewegungsraum für sportliche Aktivitäten und ein großer, nach oben offener, lichtdurchfluteter Ruheraum, in dem konzentriert gearbeitet werden kann. Hier wird es auch eine mit Holz verkleidete Sitztreppe geben.

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Im Obergeschoss ist ein großer Abitur-Prüfungsraum mit 60 Plätzen, der außerhalb von Prüf- und Testzeiten Schülern (Lernpartnern) als Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Die verschiedenen Coachingräume können mit der Lernplattform Diler über einen Belegungsplan im Internet gebucht werden. Es gibt auf dieser Ebene zudem Meeting- und Input-Räume.

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Bei der anschließenden Sitzung in der Alemannenhalle wurden nicht alle auf der Tagesordnung stehenden Gewerke vergeben. Wie Bürgermeister Georg Eble erläuterte, müsse Architekt Harald Jäger bei den Sonnenschutzarbeiten abklären, ob beim günstigsten Bieter das angebotene Material vergleichbar mit dem ausgeschriebenen Produkt ist. Aus diesem Grund war die Vergabe dieser Arbeiten in der jüngsten Sitzung nicht möglich.

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Einer Klärung bedarf es auch noch bei der Vergabe der Schreinerarbeiten für die Möbel. Hier rechnet die Verwaltung bisher mit einem Kostenvolumen von rund 350.000 Euro, wie Eble erläuterte. Bei diesem beschränkt ausgeschriebenen Gewerk wurden zehn Fachformen angeschrieben, sechs hatten bis zum Abgabetermin ein Angebot eingereicht. „Das ist ein Image-Projekt, das es so schnell nicht wieder geben wird“, so der Rathauschef. Dennoch müssen auch hier beim günstigsten Angebot technische Details abgeklärt werden. Erst danach könne der Gemeinderat über die Vergabe entscheiden.

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Einstimmig vergeben wurden hingegen die Schlosserarbeiten für das im Bau befindliche Gebäude der Sekundarstufe II. Günstigster Bieter war die Firma Metallbau Rudigier aus Weilheim mit einer Angebotssumme von 44.732 Euro, das zweitgünstigste Angebot lag rund 11.300 Euro über diesem Angebot. Allgemeine Schreinerarbeiten führt nach dem Beschluss des Rates die Firma Gatti aus Grafenhausen zum Angebotspreis von 43.900 Euro aus. Das zweitgünstigste Angebot lag hier nur rund 700 Euro darüber.