Die Bänke in der katholischen Kirche Wutöschingen sind bereits mit einem freundlichen Willkommensgruß markiert. Die Info wie viele Personen auf einen Platz dürfen, ergibt sich aus dessen Farbe, Ordner weisen die Leute ein und machen Strichlisten, damit die maximale Zahl von 40 Personen nicht überschritten wird.

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In der Gemeinde Wutöschingen wird die erste Eucharistiefeier nach acht Wochen Lockdown eine ganz besondere. Am Donnerstag, 21. Mai, wird um 10 Uhr die Christi-Himmelfahrtsmesse als Freiluftgottesdienst auf dem Schulhof gegenüber der Kirche gefeiert. 80 Gottesdienstbesucher können der Zeremonie folgen, das sind doppelt so viele, wie die katholische Kirche in Wutöschingen derzeit aufnehmen darf. „Außerdem ist es in Wutöschingen eine liebgewordene Tradition, die Eucharistiefeier zu Christi Himmelfahrt unter freiem Himmel zu feiern“, erzählt Maria Maier, Leiterin des örtlichen Pfarrbüros.

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Vikar Stefan Jaskolla wird den Festgottesdienst zelebrieren, die musikalische Gestaltung obliegt Kirchenmusiker Andreas Konrad. Auch für den Freiluftgottesdienst haben Freiwillige aus der Seelsorgeeinheit ein Hygieneschutzkonzept erarbeitet, in dem alle rechtlichen Vorgaben umgesetzt wurden. „Es ist alles sorgfältig vorbereitet, jeder weiß, wo er steht und welche Aufgaben er erfüllen wird“, betont Maria Maier.

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Bis Pfingsten steht der Plan für Eucharistiefeiern, Maiandachten und Wort-Gottes-Feiern fest: „Ein umfassendes Konzept, wie wir bis Sommer zusammen Gottesdienst feiern können, ist noch in Arbeit und wird wohl aufgrund der sich ständig ändernden Vorgaben immer wieder neu angepasst werden müssen“, erklärt Vikar Stefan Jaskolla, der auch den Freiluftgottesdienst zu Christi Himmelfahrt zelebrieren wird.

Die katholische Kirche ist für Gottesdienste während Corona vorbereitet.
Die katholische Kirche ist für Gottesdienste während Corona vorbereitet. | Bild: Holzwarth, Sandra

„Die Feier der Sonntagseucharistie wird von jetzt an wieder gewährleistet, auch wenn die Befreiung vom Sonntagsgebot durch Erzbischof Stephan weiter bestehen bleibt.“ Es werden in den sechs Pfarrkirchen weiterhin wöchentlich gedruckte Sonntagshilfen für eine Andacht zu Hause ausgelegt. Eine Anmeldung für die Christi-Himmelfahrtsmesse und auch für die folgenden Eucharistiefeiern ist aktuell nicht notwendig.

  • Hygieneschutzkonzept: Dazu gehört der Mindestabstand von zwei Metern zwischen Personen, die nicht in häuslicher Gemeinschaft leben. Die Teilnehmerzahlen werden deshalb begrenzt. Das Tragen eine Mund-Nasen-Maske wird empfohlen. Die Sitzplätze sind entsprechend markiert und werden von Ordnern zugewiesen. Auch die Möglichkeit zur Desinfektion der Hände vor Ort ist gegeben und soll von den Besuchern in Anspruch genommen werden.
  • Empfehlung für die Besucher: Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes wird empfohlen, ist aber nur bis zum Erreichen des Sitzplatzes und beim Verlassen des Geländes Bedingung. Zum Empfang der heiligen Kommunion sollten die Gläubigen kleine Teller mitbringen, auf dem die Hostie kontaktlos überreicht werden kann. Die Weg-Richtung zur Kommunion wird angesagt.
  • Verbote: Gemeindegesang ist derzeit während der Gottesdienste nicht erlaubt.

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