Das digitale Zeitalter bricht in der Wutöschingen nun auch im Bereich der Wasserversorgung an. Nach Ablauf der sechsjährigen Eichfrist werden alle Wasseruhren in der Gemeinde ersetzt. Bereits im laufenden Kalenderjahr sind Mitarbeiter des kommunalen Werkhofs mit dem Austausch von 242 Kaltwasserzählern beschäftigt.

Das könnte Sie auch interessieren

Das gab Bürgermeister Georg Eble in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats der Wutachtalgemeinde bekannt. Im kommenden Jahr soll der Einbau elektronischer Wasseruhren konsequent umgesetzt werden. Wie bisher, werden auch diese nach Ablauf der sechsjährigen Eichfrist wieder durch neue Geräte ersetzt.

620 neue Wasserzähler

Der Gemeinderat stimmte der Anschaffung von 620 elektronischen Wasserzählern einstimmig zu. Geliefert werden sie im kommenden Jahr von der Firma Andrae Wassertechnik aus Furtwangen als günstigstem Bieter für 20.336 Euro. Die beiden notwendigen Empfangsgeräte zur Übertragung der Zählerstände liefert die selbe Firma für 1460 Euro. Das notwendige EDV-Programm kommt von der Firma Derago (Lottstetten). Die Kosten für die Anschaffung belaufen sich auf 3275 Euro, die jährliche Pflege der Software schlägt mit 519 Euro zu Buche. Die Mittel für diese Investition werden im Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs Wasserversorgung für das Jahr 2022 eingestellt, erklärte Bürgermeister Georg Eble in der Sitzung.

Das könnte Sie auch interessieren

Bürgermeister Georg Eble erklärte zur Umstellung: „Das erspart viel Arbeitsaufwand, weil die manuelle Erfassung entfällt, außerdem wird somit eine Fehlerquelle beseitigt.“ Der Rathauschef hat Vertrauen in diese Technik, die sich seit acht Jahren im Alltag bewährt habe. Er rechnet allerdings dennoch „mit Anlaufschwierigkeiten“. Wie der Austausch der alten Wasserzähler konkret vonstattengehen wird, müsse noch geklärt werden. Klar ist allerdings, dass diese Arbeiten wieder vom Werkhof geleistet werden. Die Kosten für den Austausch sind bereits in den Wassergebühren einkalkuliert, informierte Eble die Mitglieder des Wutöschinger Gemeinderats.

Das könnte Sie auch interessieren

Der Einbau der elektronischen Zähler bedeute, dass künftig keine von der Gemeinde beauftragte Person zum Ablesen des Wasserzählers mehr ein Haus betreten muss. Bisher waren für das Ablesen der Zähler fünf sogenannte Ableser unterwegs, künftig werden nur noch zwei benötigt. Die Daten können künftig mit einem Empfangsgerät, das in einem Fahrzeug mitgeführt werden kann, von der Straße aus in ein bis zwei Minuten erfasst werden. In dieser Zeit werden alle Zählerstände aller Gebäude in einer Straße erfasst. Die abgespeicherten Zählerstände werden automatisch in ein Abrechnungsprogramm übertragen. Nicht erfasste Daten werden ebenfalls angezeigt.