Ein Dankeschön in Form von zwei riesigen Geschenkkörben und sehr herzlichen Worten überreichten Vertreter der Vereine, die in der Wutöschinger Trotte beheimatet sind, Bürgermeister Georg Eble. „Wir wollen dem Team der Gemeindeverwaltung einfach einmal danke sagen für den neuen Außenanstrich der Trotte und für die tolle Unterstützung, die wir Vereine immer wieder erhalten“, erklärte Steffen Siehler, Vorsitzender der Narrenzunft Frösche, in seiner Ansprache.

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„Darum werden wir Wutöschinger Vereine auch immer wieder beneidet, denn es ist nicht selbstverständlich, dass eine Gemeinde stets ein offenes Ohr für diese Anliegen hat. Unser tolles und sehr harmonisches Vereinsleben verdanken wir auch dem Engagement der Gemeinde. Deshalb ist es uns ein Anliegen, Danke zu sagen und auch einmal etwas zurückzugeben.“

Zu einem Apéro hatten die Vereine den Bürgermeister und die Amtsleiter von Wutöschingen zu diesem Anlass eingeladen, der Dank ging aber an das gesamte Rathausteam und angesichts der Größe der Geschenkkörbe ist für ein Rathaus-Grillfest auch bestens gesorgt.

Wandbild für die Trotte

Steffen Siehler erinnerte an ein aktuelles Beispiel der Unterstützung, dass bei dieser Feierstunde vor der Trotte alle vor Augen hatten. Als der Neuanstrich des Vereinshauses zum Thema wurde, war es Steffen Siehler, der die Idee hatte die historische Trotte mit einem Wandbild zu bemalen.

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Mit Markus Messmer hatte er den Künstler sogar im eigenen Verein. Dann galt es Bürgermeister Georg Eble und den Gemeinderat von der Idee zu überzeugen. Das Ergebnis ist ein Wandbild, welches für die geschichtsträchtige Trotte nochmals eine Aufwertung bedeutet.

Der Wutöschinger Künstler Markus Messmer hatte das Bild für das Vereinshaus entworfen. Es steht für das Dorfleben und die Vereine, die sich gegenseitig tragen.
Der Wutöschinger Künstler Markus Messmer hatte das Bild für das Vereinshaus entworfen. Es steht für das Dorfleben und die Vereine, die sich gegenseitig tragen. | Bild: Sandra Holzwarth

Der Künstler selbst konnte beim Apéro nicht anwesend sein, erklärte aber, dass es ihm als Wutöschinger eine Ehre war, ein Wandbild für die Trotte zu entwerfen, dabei hat er auf Namen, Schriftzüge oder Logos bewusst verzichte, einzig das Wappen von Wutöschingen ist in dem lebendigen Kunstwerk sofort zu erkennen. „Ich hoffe und wünsche mir, dass die Vereine der Trotte mein Bild zu interpretieren wissen und sich alle darin wieder finden.“

Lob an die Vereine

Bürgermeister Georg Eble freute sich über die Anerkennung, die ihm und seinem Rathausteam bei der Feierstunde zuteil wurde. „So etwas haben wir tatsächlich noch nie erlebt. Das Kompliment gebe ich auch gerne zurück an unsere Vereine, die nicht nur für eine aktives und sehr lebendiges Dorfleben sorgen, sondern auch für die Jugend unglaublich viel leisten.“

Ein besonderer Dank Ebles galt Markus Messmer für den Entwurf des Bildes und an Malermeister Frank Nusser, der nicht nur für den neuen Anstrich der Trotte, sondern auch für die Umsetzung des Wandbildes sowie des Schriftzuges verantwortlich war. „Ich gebe zu, dass ich erst etwas skeptisch war, aber das Ergebnis überzeugt mich vollkommen“, verriet Georg Eble und stieß gerne auf das gelungene Projekt an.