Laut Angaben der Polizei hatte ein junger VW-Fahrer gegen 17 Uhr zum Überholen eines Lkw angesetzt. Weil die Strecke für den 20-Jährigen aber nicht vollständig einsehbar gewesen sei, habe er den entgegenkommenden 64-jährigen Motorradfahrer nicht wahrgenommen. Der Motorradfahrer sei an der Seite des Autos entlang geschrammt und dann von der Straße abgekommen.

Der 64-Jährige habe seine Suzuki wieder zurück auf die Straße lenken können. Schwer verletzt sei er dann zu Boden gegangen. Der VW landete nach der Kollision auf der gegenüberliegenden Seite im Straßengraben. Während der VW-Fahrer durch die geborstene Seitenscheibe mit Schnittverletzungen davonkam, erlitt der Motorradfahrer schwerste Verletzungen am Bein und der Hand.

Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Fachklinik geflogen. Die Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Den Schaden am VW schätzt die Polizei auf mindestens 10.000 Euro, am Suzuki-Motorrad auf mindestens 8000 Euro.