Mit Beginn des neuen Schuljahres wird an der Auwiesenschule Horheim-Schwerzen eine flexible Nachmittagsbetreuung für Grundschüler eingerichtet. Bis 16.30 Uhr wissen Eltern ihre Kinder künftig in der Schule gut aufgehoben. Neben dem gemeinsamen Mittagessen gibt es dann außerdem eine Hausaufgabenbetreuung und Spielangebote.

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„Unsere Gemeinde schließt damit die letzte Lücke im Betreuungsangebot für Kinder“, freut sich Bürgermeister Georg Eble, nachdem der Gemeinderat grünes Licht für die Umsetzung gegeben hat. 55 000 Euro für die Einrichtung einer Küche und zweier weiterer Räume für die Betreuung muss die Gemeinde investieren. Dazu kommen jährliche Personalkosten in Höhe von rund 36 000 Euro. Durch einen Landeszuschuss aus einem Betreuungsprogramm und einer Elterngebühr kann die Gemeinde das jährliche Defizit auf 24 000 Euro senken.

Auch weiterhin Angebot bis 14 Uhr

Bisher wurde die verlässliche Grundschule angeboten, in deren Rahmen die Schüler bis 14 Uhr betreut wurden. Eine Bedarfsumfrage hatte nun ergeben, dass die Eltern von rund 30 Kindern sich eine längere Betreuung am Nachmittag wünschen. Während Kinder ab dem Säuglingsalter in der Kinderkrippe betreut werden und auch die Wutöschinger Gemeinschaftsschule eine Ganztagsschule ist, fehlte in der Gemeinde Wutöschingen im Grundschulbereich bisher die Versorgung der Kinder am Nachmittag.

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Das soll sich nach den Ferien ändern. In einem Raum des Schulhauses, der bisher für Außenspielgeräte genutzt wurde, wird eine Küche eingebaut, die sich das Kollegium für schulische Zwecke ohnehin schon lange wünscht. Der bisherige Raum für die Grundschulbetreuung wird um ein Zimmer erweitert. Die Möblierung für das gemeinsame Mittagessen und die anschließende Betreuung wird bis zum Schuljahresbeginn Einzug halten. Bis dahin hofft die Gemeinde auch die ausgeschriebenen Teilzeitstellen zu besetzten.

Die Zeitaufteilung

Die Kinder in der Betreuung werden von 13 bis 14 Uhr zusammen zu Mittag essen und zur Ruhe kommen. Von 14 bis 15 Uhr findet eine Hausaufgabenbetreuung statt und anschließend soll es ein Spiel-und Kreativangebot geben. „Hier wird uns die engagierte Elterninitiative der Auwiesenschule unterstützten; weitere Ehrenamtliche sind immer herzlich willkommen“, erklärte Bürgermeister Eble.

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Die verlässliche Grundschule bis 14 Uhr bleibt wie bisher bestehen. Auch die Gebühr von 35 Euro verändert sich für die Eltern nicht. Wer darüber hinaus Betreuung bis 16.30 Uhr in Anspruch nehmen möchte, bezahlt die doppelte Gebühr von 70 Euro im Monat. Ein Mittagessen wird für 3,50 Euro angeboten, ist aber nicht verpflichtend. Wie in der Kinderkrippe „Villa Kunterbunt“ und an der Gemeinschaftsschule auch, wird das Essen von der Firma Hofmann Menü geliefert. Für Aufbewahrung und Zubereitung stellt das Unternehmen Steamer (Dampfgarer) und Kühlgeräte kostenlos zur Verfügung. Lediglich für eine gewerbliche Spülmaschine muss die Gemeinde selbst sorgen.