Wutöschingen – Äußerst zufrieden zeigten sich die Verantwortlichen in der 133. Hauptversammlung des Musikvereins Wutöschingen in der AWW-Kantine. Eine Woche nach dem erfolgreichen Konzert der 70 Musiker in der selten so gut besuchten Alemannenhalle mit sieben zusätzlichen Tischen freute sich Vorsitzender Thomas Bächle: „Wir hatten ein volles Haus beim Konzert und es gab viel positive Kritik.“ Sein Lob galt dem Dirigenten Franz Brädler für die Notenauswahl, unter anderem beim musikalischen Wettstreit, dem Battle des MV Stetten-Bergöschingen: „Da trifft der Franz immer den Nerv.“

Von den jungen Musikern wünschte sich Bächle neben der Aufmerksamkeit während der Proben auch mehr Anwesenheit in den Probenhocks, die alle zwei Monate stattfinden: „Bleibt am Ball, nehmt das ernst, was von vorne kommt, es kommt nicht von alleine.“ Für das kommende ruhigere Jahr ohne Mitsommernachtsfest wird der Schwerpunkt auf Ensemble-Proben und Doppelkonzert(e) gelegt. Dirigent Franz Brädler war voll des Lobes: „Zum kritisieren bleibt mir nicht viel übrig.“

Der Vorsitzende Daniel Büche (Feste) zeigte sich ebenso zufrieden: „Das Zusammenarbeiten am Mittsommernachtsfest war vorbildlich, ich ziehe den Hut. Macht weiter so, so macht es auch Spaß.“ In den Wahlen ließ er sich für weitere zwei Jahre aufstellen, da sein Nachfolger um Aufschub gebeten hatte. Vorsitzende Carina Kathan (Jugend) konnte nach der spontanen Instrumentenvorstellung gleich zehn Anmeldungen verbuchen, aktuell sind es 22 Jungmusiker. Derzeit wird ein neues Jugendkonzept erstellt, erstmals fand ein Elternabend statt: „Die Eltern fanden das neue Jugendkonzept toll, sie unterstützen auch das Jugendorchester sehr.“ Die 170 Euro Spenden vom Olaf-Kässle am Dreikönigskonzert sollen für den Jugendausflug verwendet werden.

Kassiererin Gudrun Tröndle ließ sich trotz der anstehenden Familienzeit ebenfalls für weitere zwei Jahre aufstellen. Durch die Anschaffung von zahlreichen Instrumenten entstand ein Minus von knapp 11 000 Euro, das durch das in den Vorjahren erarbeitete Vermögen allerdings kein allzu großes Loch in den Vereinssäckel riss. Auf Dauer könne der Verein die Instrumente allerdings nicht kostenlos zur Verfügung stellen. Die Unterstützung des neuen Fördervereins kam hier sehr gelegen.

Die Probenstatistik von Roland Büche zeigte mit 77,7 Prozent eine Steigerung von zwei Prozent, in den 49 Proben setzte sich vor allem die Jugend mit den Neuzugängen Fabian Hausy (nie gefehlt) und Michaela Buchta und Jan-Lukas Finke (je einmal gefehlt) durch. Stefanie Bächle fehlte einmal, ihr Vater Thomas Bächle viermal. Beisitzer Marc Preiser ersetzt Petra Preiser. Bürgermeister Georg Eble gab ein großes Kompliment für das Jahreskonzert.