Diesen Sonntag, 14. Juli, findet das jährliche Klosterfest im Kloster Marienburg statt. Auch jährt sich die Ankunft der polnischen Passionistinnen aus Warschau zum zehnten Mal. Die festliche Eucharistiefeier beginnt um zehn Uhr und wird sowohl in der Klosterkirche als auch im Klosterhof in Bild und Ton unter dem schützenden Zeltdach übertragen.

Für die musikalische Umrahmung sorgen das Jugendorchester Wutöschingen (Bild) mit Dirigentin Yvonne Würth, der Familienchor Josef Kraft und die Organistinnen Antonia und Elisabeth Künzli.
Für die musikalische Umrahmung sorgen das Jugendorchester Wutöschingen (Bild) mit Dirigentin Yvonne Würth, der Familienchor Josef Kraft und die Organistinnen Antonia und Elisabeth Künzli. | Bild: Yvonne Würth

Zelebrant und Festprediger ist Andreas Brüstle, Spiritual im Erzbischöflichen Priesterseminar Collegium Borromaeum in Freiburg. Mitwirkende sind der Familienchor Josef Kraft, das Jugendorchester JOW Wutöschingen und die beiden Organistinnen Antonia und Elisabeth Künzli. Nach dem Gottesdienst gibt es eucharistische Prozession, Umtrunk im Klosterinnenhof und anschließend die Möglichkeit zum Mittagessen in der Klosterschüer Ofteringen. Mit dem Kloster Marienburg und dem Alleinstellungsmerkmal der ewigen Anbetung im ehemaligen Stammsitz der Edlen von Ofteringen, dem Schloss Ofteringen, befindet sich das kleinste der fünf Dörfer der Gemeinde Wutöschingen in einer sehr besonderen Lage.

Die musikalische Umrahmung für das Klosterfest Marienburg Ofteringen am Sonntag, 14. Juli, um zehn Uhr liegt dieses Jahr ganz in jugendlichen Händen, denn es musiziert das Jugendorchester JOW Wutöschingen (Bild) mit Dirigentin Yvonne Würth, der Familienchor Josef Kraft und die beiden jungen Organistinnen Antonia und Elisabeth Künzli.
Die musikalische Umrahmung für das Klosterfest Marienburg Ofteringen am Sonntag, 14. Juli, um zehn Uhr liegt dieses Jahr ganz in jugendlichen Händen, denn es musiziert das Jugendorchester JOW Wutöschingen (Bild) mit Dirigentin Yvonne Würth, der Familienchor Josef Kraft und die beiden jungen Organistinnen Antonia und Elisabeth Künzli. | Bild: Yvonne Würth

Seit der Gründung im Juni 1862 durch Sabina Schneider von Sinzheim, der späteren Schwester Maria Josefa Meinrada, wird hier die ewige Anbetung zelebriert. Tag und Nacht beten die Klosterschwestern für den weltweiten Frieden und die Sorgen der Menschen in der Region.

Auch mit weit über 90 Jahren ist Pfarrer Boll noch immer aktiv im Kloster Marienburg Ofteringen.
Auch mit weit über 90 Jahren ist Pfarrer Boll noch immer aktiv im Kloster Marienburg Ofteringen. | Bild: Yvonne Würth

Darüber hinaus erledigen sie alle Arbeiten im Innen- und Außenbereich des Klosters.Trotz der Unterstützung aus Eggingen, Ofteringen und der Region werden weiterhin Gläubige gesucht, die die Schwestern entlasten können. Denn die Schwestern Passionistinnen und Benediktinerinnen kümmern sich auch um die Herstellung pharmazeutischer Artikel nach überlieferten Naturrezepten wie Panavulsin-Pflegesalbe, Spitzwegerich-Honig, Kräutermet und Edeltropfen. Um den Fortbestand des Klosters zu sichern, kamen bereits vor zehn Jahren, im August 2009, die Passionistinnen aus Warschau nach Ofteringen.

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Der Freundeskreis Kloster Marienburg mit der Vorsitzenden Gisela Gilbert tagt im Zwei-Jahres-Rhythmus wieder 2020. Zu den Anziehungspunkten gehört auch der vom Grießener Bildhauer Norbert Berger geschaffene Kreuzweg mit 15 Stationen. Auch die Einwohner von Ofteringen sind beim Klosterfest aktiv. Sie kümmern sich unter anderem um das Zeltdach und die Technik.