Zwei Projekte stehen bei der Feuerwehr an, wie bei der Hauptversammlung deutlich wurde. 2019 wurden 237.800 Euro für Feuerwehrmittel aufgewendet, davon für Digitalfunk 40.000 Euro. „Hierfür haben wir einen Zuschuss von 4800 Euro erhalten“, erläuterte Bürgermeister Georg Eble. „Wir sind Vorreiter im Digitalfunk nach langen Jahren“, freut sich Kreisbrandmeister Dominik Rotzinger. Denn bis Ende des Jahres 2020 oder zu Beginn des Jahres 2021 wird der Digitalfunk flächendeckend im Landkreis verfügbar sein. 

Abteilung Schwerzen

Im Etat 2020 der Gemeinde sind 170.800 Euro für die Feuerwehr eingestellt. Darin nicht enthalten ist der Gerätewagen Logistik, der für die Abteilung Schwerzen geliefert wird. Hier gibt es keinen Zuschuss. Nach der Ausschreibung im ersten Quartal 2019 folgten die Vergleichsvorführung und die Auftragsvergabe.

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„Das Fahrgestell steht schon seit November bei der Firma Hensel in Waldbronn“, erläuterte Gesamtkommandant Andreas Denoke. „Ganz glatt lief es zwar nicht, zwei Wochen nach dem Konstruktionsgespräch hat unser Ansprechpartner das Unternehmen verlassen. Danach war einiges an Zusatzarbeit nötig, bis wieder alles gepasst hat.“ Im Mai ist die Abnahme geplant. Andreas Thiel erstellte das Design, in welchem die Aufschrift „Feuerwehr Wutöschingen„ mit dem Mühlrad und der Wutach aus dem Gemeindewappen gelungen dargestellt sind.

  • Die nächsten Projekte: Die Anschaffung eines LF 10 mit 300.000 Euro bei erwartetem Zuschuss mit 90.000 Euro ist als Ersatz für den LF 16 TS (Baujahr 1991) für 2020/2021 im Haushalt vorgesehen. Der Zuschussantrag wird Mitte Februar gestellt. Andreas Denoke hofft auf Genehmigung: „Vielleicht können wir die Ausschreibung noch in diesem Jahr starten. Allerdings wird zur Zeit sehr viel investiert, und die Mittel sind begrenzt.“ Einmalig im Landkreis ist für das LF 10 die gemeinsame Planung der drei Gemeinden Wutöschingen, Wutach und Albbruck. Andreas Denoke und seine Kollegen möchten hier ein Zeichen setzen, dass es auch möglich ist, dass drei Wehren sich einigen können. Vorteile sind Kosteneinsparungen, auch das EU Ausschreibungsverfahren findet nur einmal statt. Denoke dankt dem künftigen Fahrzeugausschuss, der zum ersten Mal aus allen drei Abteilungen (Wutöschingen, Schwerzen, Horheim) besteht, da alle Abteilungen das Fahrzeug in den Proben und im Tagesalarm einsetzen sollen.
 

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