Für die Fortführung der Sommerferienbetreuung in der Gemeinde Wutöschingen hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung grünes Licht gegeben. Ausschlaggebend waren die sehr guten Belegungszahlen bei der dreiwöchigen Kindergarten- und Grundschulkinder-Betreuung und der Umstand, dass die Ferienbetreuung in diesem Jahr nicht mit einem Defizit schloss.

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Seit dem Jahr 2005 gibt es in der Gemeinde die Sommerferien-Betreuung. In den ersten Jahren wurden Kinder von drei bis acht Jahren über die Sommerferien in einem der Kindergärten in der Gemeinde über vier Wochen zentral betreut. Neben den Kindergartenkindern fanden auch Geschwisterkinder, die bereits die Grundschule besuchten und nicht älter als acht Jahre waren Aufnahmen in der Ferienbetreuung. Das Angebot wurde immer wieder an den Bedarf der Eltern angepasst. Die Gebühr von drei Euro pro Tag und Kind, ist seit dem Jahre 2005 unverändert geblieben.

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2008 bot die Gemeindeverwaltung in Absprache mit den Kindergartenleiterinnen erstmals auch eine Betreuung von Grundschulkindern an. Für Kinder im Alter von sieben bis zehn Jahren wurde eigens eine zweite Gruppe in der Grundschule Wutöschingen eingerichtet. Nachdem die Kindergarten-Ferien im Jahr 2015 verkürzt wurden, stimmte der Gemeinderat auch für die Reduzierung der Ferienbetreuung von bisher vier auf drei Wochen ab dem Kindergartenjahr 2016/17.

Rückblick auf den Sommer

Die Bilanz aus dem Sommer 2019 stellte Bürgermeister Eble dem Gemeinderat vor: Die Mindestteilnehmerzahl von 30 Kindern wurde in jeder Woche locker erreicht – im Durchschnitt wurden 47 Kinder betreut. Den Gebühreneinnahmen von 2130 Euro standen Personalkosten in Höhe von 1569 Euro gegenüber. Für die Betreuung wurden in diesem Jahr neben Erzieherinnen aus Wutöschinger Kindergärten auch Ferien-Jobber eingesetzt. „Für den Urlaubsanspruch der Erzieherinnen, die in der Ferienbetreuung eingesetzt waren, wurde bisher teilweise der Einsatz von Vertretungen notwendig. Wir gehen jedoch in diesem Jahr davon aus, dass diese Vertretungen intern oder im Verbund mit unseren anderen Kindergärten aufgefangen werden können“, erklärte Bürgermeister Georg Eble.