Mit der Unterzeichnung der Partnerschafts- und Kooperationsvereinbarung zwischen der Alemannenschule Wutöschingen und den Aluminiumwerken Wutöschingen ist eine Zusammenarbeit besiegelt worden, die bereits vor mehr als einem Jahr in die Gänge kam. „Ich freue mich über die Kooperation mit einem Wutöschinger Traditionsunternehmen“, sagte Schulleiter Stefan Ruppaner.

Die Zusammenarbeit fördert den Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen Ausbildern und Lehrkräften und dient der Berufsorientierung und der Vorbereitung auf die Ausbildung. Dem Ausbildungsbetrieb wird Gelegenheit gegeben, Ausbildungsmöglichkeiten und Perspektiven der Berufe aufzuzeigen, die damit ergriffen werden können. Die IHK Hochrhein-Bodensee fördert Bildungspartnerschaften. 

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Im Rahmen des Unterrichtsfachs Chemie erhielten die Lernpartner (Schüler) der Phase 8 der Alemannenschule in Kleingruppen eine Betriebsführung, auf die eine Unterrichtseinheit folgt, die von den Aluminiumwerken mitgestaltet wird. An vier Stationen lernten die Jugendlichen die Eigenschaften des Rohstoffes Aluminum und seine unterschiedlichen Einsatzgebiete kennen. Sie stellen mit Erstaunen fest, dass ein Unternehmen aus ihrer Heimat das Material für alltägliche Gegenstände wie Teile von Aerosoldosen, Textmarkern, Cremetuben, Bahnschranken und vielem mehr liefert. Zwei Lernpartner der Alemannenschule absolvieren in der Lehrlingswerkstatt ein Langzeitpraktikum.

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Im Gegenzug profitieren die Auszubildenden der Aluminiumwerke von der Kooperation, indem sie ihr Wissen an den potenziellen Nachwuchs weitergeben können. Überaus erfreut zeigte sich der Personalleiter der Aluminium-Werke, Christian Lux. „Die Präsenz der Schüler hat eine Kontinuität und gehört bei uns schon zum Alltag. Es ist ein Miteinander entstanden“, so Lux bei seinem Besuch in der Alemannenschule.