30 Jahre Frauengemeinschaft Degernau-Ofteringen war für die Frauen ein Grund zum Feiern. Die Vorsitzende Rosemarie Stoll hatte zu dieser Feier in den Mariensaal eingeladen und sah allen Grund, bei diesem runden Geburtstag auf die Anfangsjahre zurückzublicken.

Gründungsmitglieder feiern mit

Als Gäste waren zu dieser Feier Pfarrer i. R. Hans Jürgen Allgaier, der Gründervater der Frauengemeinschaft wie er von Pfarrer Thomas Mitzkus bezeichnet wurde, und auch Pfarrer i. R. Karl Boll eingeladen. Zur Freude aller aktiven Mitglieder waren auch noch Gründungsmitglieder unter den Gästen wie beispielsweise Elly Marder, die als erste das Amt der Vorsitzenden übernommen hatte und zusammen mit ihrer damaligen Stellvertreterin Hedy Mayer die Grundlagen für die Erfolge der Gemeinschaft legte.

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Mit 20 Mitgliedern hatte alles begonnen – zu Spitzenzeiten gab es 40 aktive Frauen, die sich in Aufgabenbereichen rund um das Kirchenjahr einbrachten. Dazu gehörte es, Gottesdienste mitzugestalten, kirchliche Feiern vorzubereiten, an Fronleichnam Altäre zu schmücken und bei größeren Kirchenfesten sorgten die Frauen auch immer für den Blumenschmuck in der Kirche Maria Himmelfahrt in Degernau.

Enge Bindung zu Ofteringen

Unterstützung gab es von den aktiven Frauen aus Ofteringen. Die enge Bindung sorgte auch dafür, dass die Frauen im Kloster die Anbetungsstunden unterstützen. Momentan jedoch gibt es nur 14 aktive Frauen in der Gemeinschaft und in der jüngsten Zeit gab es heiße Diskussionen, ob die Frauengemeinschaft weitergeführt werden soll oder sich auflösen – und damit dem Beispiel einiger anderer Gemeinschaften zu folgen.

14 Frauen machen weiter

Was die Frauen nun jedoch beschlossen haben, das erklärte die Vorsitzende in ihrer Ansprache ganz deutlich: "Wir machen weiter, solange wir können und gesund bleiben. Denn wenn die Frauen diese vielen Dinge nicht tun, dann wird sich niemand darum kümmern." Mit der Gründung der Frauengemeinschaft hatte sich Pfarrer Allgaier, wie er selber in seinem Rückblick feststellte, jedoch nicht zufriedengegeben. Die ersten Treffen fanden noch in der Degernauer Schule statt und er hatte auch die Idee, den Stall und die Scheune des Pfarrhauses zu einem Treffpunkt umzubauen.

Lob für die Leistungen der Frauen

Wie umfangreich, nervenbelastend und arbeitsreich dieser Aufwand sich dann gestaltete, war auch Teil der Erinnerungen an die Anfangsjahre. Doch das Ergebnis kann sich sehen lassen und viele Treffen und auch kirchliche Feste können in diesem schönen Mariensaal stattfinden. Auch Pfarrer Mitzkus würdigte in seiner Ansprache die Leistungen der aktiven Frauen in Degernau und bedankte sich mit süßen Präsenten. Was sich die Frauen für die Zukunft besonders wünschen würden, das wären einige junge Frauen, die sich in die Arbeit der Frauengemeinschaft einbringen.