Die 144. Hauptversammlung bescherte dem Musikverein Horheim gleich zehn neue Mitglieder. In den Teilwahlen wurde der Vorstand bestätigt. Jael Gassmann übernimmt einen Beisitzerposten für Dietmar Utz, der Vorsitzendenposten Geschäftsbetrieb bleibt vakant. Für die Ausbildung der jungen Musiker nimmt der Verein hohe Kosten auf sich, Spenden finanzieren Workshops für Schlagzeuger und Klarinettisten.

Die Vorsitzende Ursula Weißenberger freute sich, neben den aktiven Musikern und den Ehrenmitgliedern auch viele Jugendliche an der Hauptversammlung begrüßen zu können. Fest-Vorsitzender Markus Fehrenbach hatte die Statistik parat. Zu den 42 aktiven Mitgliedern gesellten sich zehn neue Mitglieder, die mit Handschlag aufgenommen wurden: Samira Bächle, Amelie Bulz, Lea Sachse (alle Altsaxophon) sowie Isabelle Villinger, Chantal Limke und Yvonne Würth (alle Querflöte) hatten bereits beim Jahreskonzert mitgespielt. Neu mit Erlangen des Bronze-Abzeichens kamen Sophia Hajden (Trompete), Tamara Indlekofer (Klarinette), Franziska Mutter (Querflöte) und Lukas Hämmerle (Altsaxophon) dazu. Benjamin Rudigier erlangte das Leistungsabzeichen in Silber.

Dirigent Jürgen Penl verriet erst bei der Hauptversammlung, dass das beim Jahreskonzert gespielte "Highlights from Riverdance" ein Höchststufenstück sei. Mit ihrem Wunschgenre Filmmusik hatten die Musiker eines der schwierigsten gewählt: "Dafür habt ihr es extrem gut gemacht." Nach dem Schwerpunkt Rhythmik werde dieses Jahr der Fokus auf die Intonation gelegt.

Das gemeinsame Kirchenkonzert zum 40-jährigen Bestehen des Kirchenchors Schwerzen-Horheim am 7. Mai wird der Höhepunkt des Programms im ersten Halbjahr. Für das Jahreskonzert am 9. Dezember zum Motto "Legends of Music" werden gerne noch Vorschläge angenommen, damit über Generationen hinweg für jeden Zuhörer-Geschmack etwas Passendes dabei ist. Jürgen Penl dankte für die Spenden, die der Weiterbildung der aktiven Schlagzeuger beim dreitägigen Workshop in Staufen dienen sowie dem Klarinetten-Workshop mit Michael Heitzler in Horheim.

Protokollführerin Roswitha Rudigier bereicherte ihren ersten Jahresrückblick mit zahlreichen Bildern und sicherte sich so die Aufmerksamkeit der zahlreichen Anwesenden. Neben den musikalischen Auftritten fanden Termine, wie die Instrumentenvorstellung, Konzerte mit dem Projektorchester WutachSilber und dem Jugendorchester JOW Wutöschingen sowie den Antoniusbläsern, ihren Platz. Altpapiersammlungen und ein Jass-Kurs mit Lothar Genswein und Kurt Güntert für den Preisjass und Mäxleabend gehörten ebenfalls zum Jahresreigen wie der Narrenzeitungsverkauf. Ein Dank galt den Helfern für das Oktobär-Fest.

Das ausgabenreiche Jahr mit der Anschaffung von Bassklarinette, Oboe und mit Fagott sowie der großen Bezuschussung des Vereins für die Jugendausbildung schlug sich im Kassenbericht von Thomas Stanitzek nieder. Trotz des erfolgreichen Oktobär-Fests blieb unterm Strich ein großes Minus übrig. Ehrendirigent Hans Lüber schlug deswegen vor, ein Wunschkonzert zu veranstalten. Bürgermeisterstellvertreter Alexander Bulz überbrachte Grüße der Gemeinde und freute sich besonders über die 44 Zöglinge.

Darius Graff hatte einen Probendurchschnitt von 84 Prozent errechnet, Roswitha Rudigier hatte nur einmal in 50 Proben gefehlt, Thomas Stanitzek und Darius Graff fehlten zweimal. Der frühere Geschäftsbetrieb-Vorsitzende und Hobbykoch Thomas Rudigier erhielt zur Verabschiedung aus dem Verein ein graviertes Küchenmesser.