Wutöschingen Der Mitsingabend der Stammtischler wird ein großer Erfolg

Die Stammtischler sorgen mit ihrem Mitsingabend für viel Spaß bei ihren Gästen. Eigenkompositionen und Schlager sind im Programm.

Die Gäste in der Klosterschüer saßen an den langen Tischreihen dicht gedrängt und auch auf der Galerie waren alle verfügbaren Plätze belegt. Der Singabend unter dem Motto „ganz Wutöschingen singt“, den die „Stammtischler“, eine äußerst aktive Senioren-Männergruppe aus Wutöschingen, organisiert hatten, traf genau den Nerv des Publikums. Konrad Schleger ist der Kopf der Gruppe. Er begrüßte die Gäste mit glücklichen Worten, die das große Interesse an diesem Gesangsereignis würdigten.

Mit dem Lied „Wutöschinger Wind“ und drei weiteren Liedbeiträgen aus eigener Textkomposition der „Boygroup“ begann das gemeinsame Singen. Als Schirmherr der Veranstaltung war Bürgermeister Georg Eble eingeladen, der mit kurzen Worten ohne Umschweife erklärte, dass das Engagement der Stammtischler eine absolute Erfolgsgeschichte ist. Eble wurde daraufhin mit einer echten Stammtischler-Mütze bedacht und als Ehrenstammtischler aufgenommen.

Die "Stammtischler" aus Wutöschingen hatten die gute Idee eines Mitsingabends, der mit großer Begeisterung und Teilnahme zum Erfolg führte.
Die "Stammtischler" aus Wutöschingen hatten die gute Idee eines Mitsingabends, der mit großer Begeisterung und Teilnahme zum Erfolg führte. | Bild: Heidrun Glaser

Mit Schlagern aus der guten alten Zeit ging der Mitsingabend weiter, wobei alle Liedtexte auf den Tischen verteilt und zusätzlich in großen Lettern auf der Leinwand über der Bühne zu lesen waren. Aus den Nachbargemeinden Klettgau und Küssaberg konnten ebenfalls lose Gesangsgruppen begrüßt werden, die ihre Lieblingslieder mitgebracht hatten. Die Klettgau-Singers gibt es seit 2010, zum gemeinsamen Singen trifft man sich entweder im Seniorenheim "Apfelblüte" oder im Gasthaus "Brauerei". Die Sänger kommen aus verschiedenen Dörfern und Karin Brogle leitet diese lose Gesangsgruppe. Mit sechs Liedbeiträgen aus der Volksmusik sowie aus dem Schlagergenre nahmen die Klettgau-Singers die Gäste mit in den fröhlichen Reigen.

Auch die Küssaburg-Lerchen, eine reine Männergruppe aus Küssaberg, brachte vier Lieder mit und Bernd Hein, der Leiter der Gruppe, gab neben schwungvollen Liedern auch noch spaßige Anekdoten zum Besten. Mit der Begleitung des Keyboards kamen die Mitsinger in der Schüer jedoch etwas aus dem Takt. Beim vierten Anlauf, nachdem Karin Brogle das Kommando übernahm, klappte es dann doch noch mit dem „Griechischen Wein“.

Dann standen aus der Heimat von Gerd Arnold noch besondere Gäste auf der Bühne: Das Krautkopfteam aus dem pfälzischen Kandel, eine Karnevalsband die ebenfalls ihr eigenes Liedgut dabei hatte. Gerd Arnold, ebenfalls ein Stammtischler, war einst in seiner Heimatstadt Gründungsmitglied dieser Gesangsgruppe. So kam es, dass auf den Tischen Pfälzer Riesling zu finden war. Die Krautköpfler brachten in der Sprache ihrer Heimat ihre Songs zu Gehör: „En Pälzer hot immer Dorscht“ oder auch „Bäbbes mach mol abbes“ und mit dabei, zur großen Begeisterung der Zuhörer, der vierjährige Junge Mika am Cajon oder an der Gitarre. Mit ihren flotten Songs und ihrer urwüchsigen Lebensfreude brachten die „Pälzer“ die Schüer zum Kochen.

Zum Abschluss des Abends übernahmen die Stammtischler wieder das Mitsing-Programm und bis in die Nacht hinein wurde in der vollbesetzten Klosterschüer noch geschunkelt, gesungen und gelacht.

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