Die Sanierung der Grundschule Degernau läuft auf Hochtouren. Der Gemeinderat hatte in seiner jüngsten öffentlichen Sitzung nicht nur über zahlreiche Arbeitsvergaben zu entscheiden, sondern auch über die Gestaltung der Außenfassade. Ursprünglich waren für die Außenfassade des Gebäudekomplexes, der neben der Schule auch die Kirchberghalle und den Kindergarten beheimatet, Kunststoffelemente in Holzoptik vorgesehen, die jedoch keine Zustimmung beim Gemeinderat fanden.

Dieser wünschte sich Alternativen aus Naturholz, Eternit oder Fundermax. In der jüngsten Sitzung stellte Bürgermeister Georg Eble als mögliche Alternative eine Fundermax-Platte in den Farbtönen Hell- oder Dunkelgrau vor. „Auf Naturholz als Fassengestaltung sollte aus Unterhalt- und Kostengründen verzichtet werden“, empfahl der Rathauschef. Die helle Variante der Fundermax-Platten fand allgemeine Zustimmung beim Gemeinderat.

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Die in der Vergangenheit zur Verkleidung der Giebelteile der Pultdächer verwendeten Eternitplatten müssen zur Angleichung nicht ausgetauscht werden, sondern erhalten einen passenden Anstrich. Der Gemeinderat vergab außerdem die Verputz- und Trockenbauarbeiten an die Firma Würth aus Wutöschingen als günstigsten Bieter zu einem Gesamtangebotspreis von 64 835,28 Euro. Die Kostenberechnung lag bei 76 088,60 Euro.

Die Vergabe für die Akustikdecken erfolgte an die Firma Holzideen Maier aus Tiengen, den günstigsten von fünf Bietern, zu einem Angebotspreis von 89 987 Euro. Die Kostenberechnung wurde damit um 36 800 Euro überschritten. Der Grund liegt in der bereits integrierten Beleuchtung der Akustikdecken, die in der Berechnung nicht vorgesehen war. Die Heizungsinstallation führt die Firma Kreider aus Ofteringen aus. Das günstigste von drei Angeboten lag bei 58 167,21 Euro. Die Kostenberechnung von 63 665 Euro wird unterschritten.

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Die Sanitärinstallationen wurden ebenfalls an die Firma Kreider vergeben. Die Angebotssumme beträgt 55 543,25 Euro. Die Kostenberechnung lag bei 71 995 Euro. Den Zuschlag für die Elektroinstallationen erhielt die Firma Würth aus Lauchringen, der günstigere von zwei Bietern, zu einer Angebotssumme von 99 831,46 Euro. Die Malerarbeiten gingen an die Firma Heinrich Schmid aus Laufenburg, die mit einer Angebotssumme von 34 651,97 Euro die günstigste von drei Bietern war. Die Kostenberechnung lag in diesem Fall bei 35 700 Euro.

Die Sonnenschutzarbeiten werden von der Firma Bernauer Fensterbau Brenden ausgeführt. Das günstigste von drei Angeboten liegt bei 27 954,29 Euro. Die Kostenberechnung hatte bei 28 560 Euro gelegen. Die WC-Trennwände wurden zu einem Angebotspreis von 4018,76 Euro an die Firma Kemmlit aus Dusslingen vergeben. Es lagen zwei Angebote vor, die Kostenberechnung betrug 4165 Euro.