Ein Großaufgebot an Rettungskräften musste am Mittwochmorgen bei einem Verkehrsunfall kurz nach 7 Uhr auf der Landstraße 171 zwischen Münchingen und Ewattingen Hilfe leisten. Der Unfall passierte auf einer schneebedeckten Fahrbahn, circa einen Kilometer vor Ewattingen. Ein Bus aus Richtung Ewattingen auf dem Weg zur Schule nach Bonndorf war mit 21 Schülern besetzt.

Bild: Olaf Thor

Der 20 Jahre alte Autofahrer war auf der schneebedeckten Straße ins Schleudern geraten und mit dem entgegenkommenden Bus kollidiert. Der Busfahrer versuchte, auszuweichen und landete im Straßengraben. Der Bus blieb nach dem Unfall leicht zur Seite geneigt im Straßengraben liegen. Den Kindern im Bus ging es gut, jedoch war kein Hineinkommen möglich, da der Bus so im Graben lag, dass die Tür nicht zu öffnen war.

Ein Großaufgebot an Rettungskräften musste bei einem Unfall zwischen einem Auto und einem Schulbus Hilfe leisten.
Ein Großaufgebot an Rettungskräften musste bei einem Unfall zwischen einem Auto und einem Schulbus Hilfe leisten. | Bild: Olaf Thor

Die Aufgabe der Feuerwehr war es zuerst, die Einsatzstelle abzusichern und ankommende Eltern an der Unfallstelle zu beruhigen. Am Bus und am Auto wurde nach auslaufenden Betriebsstoffen gesucht, was jedoch nicht festgestellt werden konnte. Der Verkehr wurde einseitig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Der Bus wurde vorbereitet, um ihn mit einem Traktor aus dem Graben zu ziehen.

Als der Bus wieder auf der Straße stand, konnten die Rettungssanitäter und Notärzte in den Bus steigen und die Kinder medizinisch betreuen. Ein Schüler hatte leichte Kreislaufprobleme und kam mit einem Rettungswagen in die Klinik. Vorsorglich wurden alle Kinder mit einem neu bestellten Bus zur Untersuchung ins Krankenhaus geschickt. Der Fahrer des Autos zog sich durch den ausgelösten Airbag leichte Verletzungen zu. Er wurde mit dem Rettungswagen ins Spital gebracht. Nach der medizinischen Untersuchung verblieben vier Schüler zur Beobachtung im Krankenhaus. Sie wurden leicht verletzt und erlitten Prellungen im Kopf-, Bauch-, und Nierenbereich, wie die Polizei mitteilt.

Bild: Olaf Thor

Während der Bus seine Fahrt fortsetzen konnte und nur geringfügig beschädigt wurde, entstand laut Polizeibericht am Auto Totalschaden in Höhe von circa 1000 Euro. Die Schadenshöhe am Bus wird auf rund 4000 Euro geschätzt. Die Straße war während den Rettungsmaßnahmen komplett gesperrt.

Bild: Olaf Thor

Vor Ort waren fünf Rettungswagen, mehrere Notärzte, die Bergwacht Ewattingen, das DRK Bonndorf und Ewattingen, das Technische Hilfswerk aus Waldshut, der Kreisbrandmeister Dominik Rotzinger, mehrere Sanitäter, die mit ihren Privatfahrzeugen zum Unfall kamen, der Polizeiposten Bonndorf und Polizeibeamte aus Waldshut. Mehrere Rettungswagen und Notärzte, die bereits auf der Anfahrt waren, wurden wieder abbestellt. Die Feuerwehr Bonndorf war mit ihren Fahrzeugen Hilfeleistungslöschfahrzeug, Tanklöschfahrzeug, Löschfahrzeug und Mannschaftstransportwagen sowie 26 Einsatzkräften vor Ort.