Wenn das keine gute Vorbereitung für die anstehende Saison war. Die vier Teams, die beim Wutach-Cup auf dem Rasenplatz des SV Ewattingen antraten, mussten schwitzen, ehe sie es sich im Schatten gemütlich machen konnten. Sehr zur Freude der Trainer, denn für sie war es noch einmal ein willkommener Leistungstest, den die Mannschaften hinlegen mussten.

Hohe Temperaturen

Bei über 30 Grad waren die Spiele, die jeweils 45 Minuten dauerten, nicht nur eine Frage des spielerischen Könnens, sondern der körperlichen Fähigkeiten. Im ersten Duell traf der Gastgeber auf die FSV Schwenningen. 1:1 hieß es nach dem Schlusspfiff durch Schiedsrichter Reinhard Schmitt, der es sich nicht nehmen ließ, alle vier Partien zu leiten. Er tat dies mit Bravour und einer Menge Mineralwasser. Im Elfmeterschießen setzten sich die Gäste aus der Neckarstadt knapp mit 5:4 durch. Damit standen sie im Finale.

Interessante Partie

Die zweite Halbfinalbegegnung bestritt der FC Weizen gegen den VfR Horheim-Schwerzen. Die Kreisliga-A-Mannschaft aus dem Stühlinger Ortsteil gewann mit 6:0. Und im Endspiel ließen die Weizener nichts anbrennen. In einer interessanten Partie setzten sie sich mit 2:0 gegen die FSV Schwenningen durch. Das Spiel um Platz drei gewann der SV Ewattingen mit 4:0 gegen VfR Horheim-Schwerzen.

Besonderer Wettbewerb

Doch damit war die sportliche Auseinandersetzung beim Wutach-Cup in Ewattingen noch nicht beendet. Der SVE hatte sich noch einen ganz besonderen Wettbewerb einfallen lassen. Dafür durfte jeder Verein zwei Spieler mit den feinsten Füßen nominieren, die nun ihr Ballgefühl unter Beweis stellen konnten. Der erste Akteur musste das Leder von der Grundlinie so nah wie möglich an die Mittellinie befördern, sein Kollege im Anschluss diese Vorgabe wiederum bis ans andere Ende des Platzes vollenden, so die anspruchsvolle Aufgabenstellung. Der Ball durfte diesen aber auf keinen Fall verlassen. Eine knifflige Aufgabe, die aber vor allem der zweite Schütze der FSV Schwenningen sensationell meisterte. Ihm gelang es, die Kugel exakt auf der Auslinie zu platzieren. Mit diesem Kunstschuss hatte er sich das Freibier verdient, das kollegial unter allen Teams verteilt wurde.