Die Ewattinger Vereine bauen an ihrer Festmeile und hoffen auf schönes Wetter. Am kommenden Wochenende steigt die elfte Ausgabe des Dorffests. Auf den Straßen rund um das Rathaus sind schon die ersten Hütten und Zelte aufgebaut. Die Besucher dürfen sich auf drei Tage beste Unterhaltung und Partylaune freuen. Es ist immer ein anstrengender Job, aber diesmal rinnt der Schweiß wegen der hohen Temperaturen noch etwas üppiger die Stirn herunter. Der Aufbau des Festareals in Ewattingen verlangt den Einsatzkräften bei der Hitze einiges ab.

Die Ewattinger hoffen, dass der Sonnenschein zumindest noch die drei Festtage überdauert. „Es wäre schön, wenn wir nicht ständig mit bangem Blick in Richtung Himmel blicken müssten“, sagt Udo Huber, einer der Einsatzkräfte des Sportvereins, und wischt sich die Schweißperlen von der Stirn. In jüngster Vergangenheit gab es immer wieder Regenschauer während der Festtage. Im Gegensatz zu den Jahren davor, als steter Sonnenschein die Veranstalter und Gäste gleichermaßen erfreute und der Spruch „Petrus muss ein Ewattinger sein“ die Runde machte.

Die Prognosen sehen gut aus, vor allem am Samstag und Sonntag dürfte es Sonne satt geben. Einzig am Montag könnte ein Gewitter den blauen Himmel für kurze Zeit etwas verdunkeln. Und es wird kühler, allerdings alles als andere als kalt. „Die Wetterberichte gehen von Temperaturen um die 25 Grad aus. Das wäre einfach ideal, denn bei einer Hitze jenseits der 30 Grad zieht es Menschen doch eher ins Schwimmbad“, weiß Andi Hofbaur, ebenfalls einer der unentwegten Helfer, die in den kommenden Tagen fast ohne Unterlass auf der „Großbaustelle“ anzutreffen sind. Am Freitagabend wollen die Bauteams ihre Arbeiten weitgehend abgeschlossen haben, dann soll das Areal in jenem Glanz erstrahlen, für den das Ewattinger Dorffest so geschätzt wird. Das ist dann jener Moment, den die Malocher so schätzen. Meistens besuchen sie sich dann gegenseitig und schauen, was die anderen Vereine auf die Beine gestellt haben. Dann wird auf die getane Arbeit angestoßen. „Ganz ehrlich, das ist einer der schönsten Momente überhaupt“, lacht Udo Huber.

Allzu lange dauert die Pause nicht, denn die meisten Helfer sind auch an den Festtagen im Einsatz. Dann nicht mehr mit Hammer und Säge, sondern an der Zapfanlage oder am Grill, um die Gäste zu verköstigen. Die ausdauernden Partyfreunde können beim Dorffest ihre Fahrzeuge in Ewattingen stehen lassen, wenn sie sich zu später Stunde auf den Heimweg machen wollen. Es wird wieder einen Shuttlebus in alle Richtungen der Region geben.

Dorffest Ewattingen: Samstag bis Montag, 11. bis 13. August, Fassanstich am Samstag um 17 Uhr.