Die Landfrauen Münchingen ziehen Bilanz über ein schwieriges Jahr. Die Mitglieder murren zudem über die Beitragserhöhung des Verbands.

Münchingen hat nach zeitweise schwierigen Zeiten wieder einen funktionierenden Landfrauenverein, der im Moment 33 Frauen zählt. Das Jahr war geprägt von drei Todesfällen und der langwierigen Erkrankung der Vorsitzenden Kerstin Schwab, was den Verein teilweise etwas lahm legte. Was aber nicht heißt, dass bei den Landfrauen gar nichts los war.

Schriftführerin Katharina Müller berichtete von drei Stammtisch-Treffen, die inzwischen im „Kranz“ stattfinden. Ebenso vom Besuch einer Schnapsbrennerei in Furtwangen, der für die Teilnehmerinnen ein großer Spaß war. Zuerst gab es Kaffee und Kuchen. Danach erfuhren sie bei einer interessanten Führung durch den Betrieb alles über das Schnapsbrennen. Zum Abschluss durfte dann eine Verkostung des Endprodukts nicht fehlen.

Auch bei der Hoferöffnung von Bianca Güntert in unmittelbarer Nähe von Münchingen waren acht Landfrauen zugegen. Danach fuhren sie auch noch zur ZG Bonndorf, die zum Frühlingsfest eingeladen hatte. Im Sommer trafen sich einige lauffreudige Frauen, um eine Nachtwanderung nach Ewattingen mit Einkehr in die „Burg“ zu unternehmen. Sehr enttäuschend für das Vorstandsteam war die Resonanz auf die angebotene Fahrt zu zwei Musicals nach Stuttgart. Dank der Teilnahme von Landfrauen anderer Vereine und fremder Teilnehmer sind sie nur auf wenigen Karten sitzen geblieben. Vorerst will der Vorstand solche Angebote nicht mehr machen.

Zu einer vorweihnachtlichen Feier bei der Sparkasse Bonndorf wurde das Vorstandsteam eingeladen und nahm dort einen Spendenscheck in Empfang. Dieser Betrag wurde inzwischen in den Kauf von vereinseigenen T-Shirts investiert. Zum traditionellen Neujahrs-Schnitzelessen hatten sich 20 Landfrauen eingefunden.

Neben all den vergnüglichen Terminen gab es auch einen Arbeitseinsatz gemeinsam mit dem Narrenverein: Die Fenster in der Gänsbachhalle mussten geputzt werden. Der Adventsbasar musste wegen Krankheit ausfallen, er soll aber auch in Zukunft nur noch jedes zweite Jahr durchgeführt werden. Schon jetzt wurde den Landfrauen mitgeteilt, dass vom 20. bis 23. November gebastelt wird, damit der Basar am 24. November stattfinden kann.

Zur vom Landfrauenverband festgelegten Erhöhung des Mitgliedsbeitrags auf mindestens 25 Euro gab es zwar einiges Murren, aber schließlich haben sich die Münchinger Landfrauen nicht dagegen ausgesprochen. Die Vorsitzende Kerstin Schwab wies daraufhin, dass die Landfrauen im Jahr 2019 ihr Jubiläum des 25-jährigen Bestehens feiern können, in dessen Rahmen etliche Ehrungen stattfinden werden. Bürgermeister Christian Mauch freute sich über den nun wieder aktiven und harmonierenden Verein und dankte dem Vorstand für sein Engagement.