In den Tagen vor dem Wutachcup gehörte es für die Organisatoren des SV Ewattingen zum morgendlichen Ritual, einen Blick auf die Wetterprognosen zu werfen. In der Tat verhießen diese zunächst nichts Gutes, die Regenwahrscheinlichkeit wurde auf 90 Prozent taxiert. Doch je näher die Veranstaltung rückte, desto mehr relativierte sich das Nass von oben. Das Wetter sollte mit jeder Stunde besser werden und es wurde besser.

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Pünktlich zum ersten Spiel zwischen Gastgeber und TuS Bonndorf um 12 Uhr hörten die letzten Regentropfen auf, und es wurde wärmer und wärmer, bis hin zu einem herrlichen Sommertag, der noch spät am Abend T-Shirt-Wetter zu bieten hatte. „Das Wetter lieferte die Basis für eine rundum gelungene Veranstaltung“, freute sich denn auch Stefan Kech. Doch der Vorsitzendes des SV Ewattingen und das 30-köpfige Helferteam hatten noch weit mehr zu bieten als einen guten Draht zu Petrus.

Acht Mannschaften aus der Region

Im Zentrum stand das Turnier mit acht Mannschaften aus der Region. Jedes Team hatte drei Spiele zu je 30 Minuten zu bestreiten. „Wir wollten kein klassisches Turnier mit sehr kurzen Spielzeiten, sondern eine Vorbereitung für die anstehende Saison präsentieren“, begründete Stefan Kech den ungewöhnlichen Modus.

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Außerdem stand den Vereinen der Trainingsplatz zur Verfügung, auf dem sie zwischen den Partien eine Übungseinheit einlegen konnten. Davon wurde durchaus Gebrauch gemacht, wenngleich es auch Mannschaften gab, die sich während der Pausen in der Sonne aalten und ausruhten. „Wir wollten den Teams die Chance auf einen echten Trainingstag inklusive Wettbewerb geben“, sagte Stefan Kech. Dazu gehörten auch der „Trainingstag-Klassiker“ Spaghetti als Energielieferant und ein üppig gefüllter Obstkorb, der zum Nulltarif genutzt werden durfte. „Das kam beides sehr gut an, wir haben viel positive Resonanz erhalten“, berichtete der SVE-Chef. Natürlich gab es auch Leckeres vom Grill und Kaffee und Kuchen.

SV Ewattingen mit Verlauf zufrieden

Eines wurde ganz deutlich – die Sehnsucht nach einem Ende der fußballlosen Zeit, so viele Gäste wollten sich die Spiele nicht entgehen lassen. Parkplätze und Zuschauerareal füllten sich, der Bierwagen entwickelte sich zum Magneten. Ein Wettbewerb mit einem Riesenball sowie einem Zielschießen rundeten die sportliche Geschichte ab. „Es hätte nicht besser laufen können, wir wollen den Wutachcup dauerhaft etablieren“, betonte Stefan Kech.

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Die Fußballer zeigten sich schon in beachtlicher Frühform. Allen voran die Mannschaft des SV Grafenhausen, die das spannende Finale gegen den SV Aasen im Elfmeterschießen gewann und den 28 Kilogramm schweren Pokal in Empfang nehmen durfte. Dritter des Wutachcups wurde der SV Dillendorf, gefolgt vom SV Ewattingen. Der SSC Donaueschingen, TuS Bonndorf, SV Mundelfingen sowie Pokalverteidiger FC Weizen komplettierten das Teilnehmerfeld des sportlichen Ereignisses.