Was vor 50 Jahren am 24. Mai 1969 mit der Gründung eines eigenen Ortsvereins in Ewattingen begann, entwickelte sich zu einem anerkannten und starken Verein. Heute ist das DRK Wutach ein angesehener Verein, der über die Gemeindegrenzen hinaus geschätzt wird. Anfangs betreuten die ehrenamtlichen Helfer das Gebiet rund um die Wutachschlucht mit, als jedoch die Zahl der Wanderer rapide anstieg, beschloss man, aus den Reihen der DRK-Ortsgruppe einen Verein Bergwacht Wutach zu gründen.

Die historische Aufnahme zeigt die Mitglieder des DRK-Ortsvereins Wutach im Jahre 1985. Die Gruppe hatte sich auf der Treppe vor dem Rathaus positioniert. Repro: Gertrud Rittner
Die historische Aufnahme zeigt die Mitglieder des DRK-Ortsvereins Wutach im Jahre 1985. Die Gruppe hatte sich auf der Treppe vor dem Rathaus positioniert. | Bild: Gertrud Rittner

Ursprünglich war es das Anliegen der Gründungsmitglieder des DRK Ewattingen gewesen, einen Ortsverein zu gründen, um die Ewattinger in Erster Hilfe zu schulen und in Notfällen vor Ort einsatzbereit war. Von Beginn an sah man sich mit dem DRK Bonndorf eng verbunden, welches man zudem bei Sanitätsdiensten unterstützen wollte. Viele Ewattinger waren sofort bereit, aktiv mitzuwirken.

 

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Am 24. Mai 1969 fand in Ewattingen die Gründungsversammlung des Ortsvereins statt. Der Erste Landesbeamte des Landkreises Hochschwarzwald Dr. Wunsch leitete die Sitzung. Darüber hinaus waren Kreisgeschäftsführer Blum sowie vom Partnerverein Bonndorf Hermann Behr und die Bereitschaftsführer Eduard Stadler und Berthold Kienzle anwesend. Hermann Behr und Ausbilder Robert Kern aus Bonndorf hatten die Initialzündung zur Gründung des Ortsvereins gegeben. Bürgermeister Josef Burger wurde an diesem Abend zum Vorsitzenden des DRK gewählt. Stellvertreter wurde Manfred Scheuble. Als Bereitschaftsführer wählten die Mitglieder Oskar Rohr, Gisela Ehrath wurde Bereitschaftsführerin. Anita Färber wurde zur Schriftführerin gewählt und Hans Klaffki zum Kassierer. Nach der Gründungsversammlung gehörten 32 Mitglieder der aktiven Bereitschaft an.

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In den folgenden Jahren nahmen die Ortsbereitschaftsleiter an Lehrgängen teil, um sich weiter zu schulen. Die aktiven Vereinsmitglieder wurden im Rettungsdienst ausgebildet, so dass man 1973 bereit war, sonntags den Krankenwagendienst des Bonndorfer Ortsvereins zu übernehmen. 1976 nahmen alle aktiven Mitglieder an der zweiten Sanitätsausbildung teil.

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Von Beginn an war die Ortsgruppe Ewattingen tief mit der Gemeinde verwurzelt. Viele Gründungsmitglieder verband ein enges Band mit der Gemeinde und viele waren über das DRK hinaus in anderen Vereinen aktiv. Man pflegte ein freundschaftliches Verhältnis zu allen Vereinen, doch besonders mit der Feuerwehr fühlte man sich eng verbunden, galt es doch in Notfällen Hand in Hand zusammenzuarbeiten. 1980 renovierte der Ortsverein mit der Feuerwehr Ewattingen das Bildhaus. In den folgenden Jahren stieg die Zahl der Mitglieder kontinuierlich. Nach einer Werbung in allen drei Wutacher Ortsteilen stieg die Zahl der passiven Mitglieder stark an bis man einen Stand von 175 Vereinsmitgliedern erreichte. (Wir werden noch berichten).

Das Jubiläum: 50 Jahre DRK-Ortsgruppe Wutach, Sonntag, 30. Juni, Wutachhalle, ab 10 Uhr ökumenischer Festgottesdienst, danach weltliche Feier