Weilheim – Die Mitglieder der Genossenschaft des Lädeles Weilheim trafen sich zur jährlichen Hauptversammlung im Gasthaus „Adler“ in Weilheim. Aufsichtsrat Joachim Sondermann begrüßte alle Anwesenden und bestimmte Robert Marder zum Versammlungsleiter. Vorsitzende Monika Kögel erörterte die Bilanz. Die Umsätze sind etwas zurückgegangen, jedoch weiter auf einem guten Niveau. Monika Kögel: „Wenn wir die Zahlen so beibehalten, sind wir auf einem guten Weg.“

Aufsichtsrat Robert Marder berichtete über die Sitzungen von Aufsichtsrat und Vorstand und bat um Entlastung des Aufsichtsrates und Vorstandes sowie um einen Beschluss über die Gewinnverwendung des Jahres 2021. Bürgermeister Jan Albicker übernahm die Entlastungen. Dieser wurde jeweils einstimmig von den Mitgliedern zugestimmt.

Die Vorsitzende und Leiterin des Lädeles, Sonja Friederichs, führte aus, dass die Belastung durch die Poststelle fast nicht mehr zu bewältigen ist. Unzählige Pakete landen mittlerweile im Lädele Weilheim und werden dort von den Kunden abgeholt. Oft reicht der Platz für die vielen und großen Pakete nicht aus. Auch ist die Kommunikation mit der Post schwierig und die Bezahlung nicht kostendeckend. Das Lädele-Team brauche dringend Verstärkung, sonst müssen die Öffnungszeiten reduziert werden, sagte Sonja Friederichs.

Brigitte Walde wurde in der Versammlung mit großem Dank nach 25-jähriger Tätigkeit aus dem Lädele-Team in die Rente verabschiedet. Jupp Friederichs und Christof Götte bekamen viel Lob für die Unterstützung des Teams. Ohne die beiden wären viele Dinge laut Sonja Friederichs nicht möglich. Viele Überstunden wurden geleistet, hier müsse dringend eine Lösung gefunden werden.

Jan Albicker: „Das Lädele liegt mir sehr am Herzen. Es wird sehr viel Herzblut von euch allen reingesteckt.“ Aufsichtsrat Joachim Sondermann ist ebenfalls viel daran gelegen, dass das Lädele floriert und von den Einwohnern genutzt wird. „Wir sind so dankbar, dass wir das Lädele haben. Wir wollen alles dazu beisteuern, dass es weiter besteht.“

Neben allen sachlichen Argumenten hat er den Traum, dass das Lädele in ein Kommunikationsplatz wird, wo man sich trifft und gemeinsam bei Speis und Trank eine schöne Zeit hat. Joachim Sondermann: „Es wäre schön, wenn sich da was weiterentwickelt.“