Voller Stolz und Dankbarkeit genießen die beiden das Leben in der Großfamilie. Gefeiert wird die eiserne Hochzeit wegen Corona im engsten Kreise der Familie. Auch Bürgermeister Jan Albicker ist es coronabedingt nicht möglich persönlich zu gratulieren, doch die Jubilare erhalten trotzdem von der Gemeinde schriftliche Glückwünsche und eine Urkunde des Ministerpräsidenten zur eisernen Hochzeit übersendet.

Blick auf die Lebensstationen

Theresia Rohde, geborene Schäfer, ist in Nöggenschwiel mit ihrem Bruder auf dem landwirtschaftlichen Betrieb ihrer Eltern aufgewachsen. Schon früh musste sie daheim mithelfen, sie besuchte die Volksschule in Nöggenschwiel und später die ländliche Kochschule in Indlekofen. Von 1951 an arbeitete sie fünf Jahre in der Zigarrenfabrik Villiger in Tiengen. Werner Rohde ist in Stargard in Pommern geboren. 1944 wurde er mit seinen Eltern und seiner Schwester vertrieben und lebte dann sechs Jahre auf der Insel Pellworm in Schleswig Holstein. 1950 bekam Werner Rohde und sein Vater eine Anstellung bei der Firma Sänger und Laninger in Baden-Württemberg. Die ganze Familie zog nach Weilheim. Werner Rohde arbeitete mehrere Jahre als Bauhelfer und Gipser, dann bei der Lonza und zuletzt 25 Jahre in der Soda-Fabrik in Zurzach.

Details übers Kennenlernen

1955 lernten sich Theresia und Werner Rohde kennen. Beim Tanz im Gasthaus „Kranz“ in Nöggenschwiel verliebten sich die beiden ineinander. Gemeinsam bauten sie sich 1964/1965 ein Eigenheim im Rosenweg in Nöggenschwiel.