Der neue Hochbehälter Steinrüsche oberhalb von Bierbronnen ersetzt nun am gleichen Ort die vorhandenen beiden Hochbehälter für die Ortsteile Nöggenschwiel, Bierbronnen, Rohr und Heubach mit bislang 175 Kubikmeter Volumen. Kürzlich war Spatenstich für das Projekt. Im Vorfeld wurde 2020 ein Strukturgutachten über die Wasserversorgung der Gemeinde Weilheim erarbeitet. Ein Ergebnis daraus war, dass die bestehenden Hochbehälter Oberbierbronnen und Hochbehälter Nöggenschwiel nicht mehr den aktuellen Richtlinien und dem Stand der Technik entsprechen. Als besonders kritisch stellte sich die zu geringe Speicherkapazität der beiden Hochbehälter heraus.

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Der Neubau des Trinkwasserspeichers mit zwei Wasserkammern je 200 Kubikmeter (Gesamtvolumen 400 Kubikmeter) erfolgt nach den aktuellen Richtlinien und dem Stand der Technik. Ein Betriebsraum mit Rohrkeller für die hydraulische Installation, sowie der Einbau aktueller EMSR-Technik für die

Die Fernwartung- und Fernmeldetechnik sind im Neubau enthalten. Ein Pultdach mit Photovoltaikanlage ist ebenfalls eingeplant und zur Objektsicherung wird das Gelände abschließend mit einem Zaun versehen.

Die Inbetriebnahme des neuen Hochbehälters Steinrüsche ist im Herbst 2023 geplant. Nach dem Start der Erd- und Rohbauarbeiten folgen die Ausschreibungen der weiteren Ausbaugewerke. Die Kostenschätzung der gesamten Baukosten liegt bei rund 1,45 Millionen netto. Gefüllt wird der Hochbehälter Steinrüsche über die Zulaufleitung vom ZV GWV Höchenschwanderberg.

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Die Gemeinde hat für diese Optimierungsmaßnahme einen Antrag beim Land Baden-Württemberg auf „Förderung der öffentlichen Wasserversorgung“ gestellt, welcher im Herbst 2021 positiv entschieden wurde. Die zuwendungsfähigen Aufwendungen werden mit 50 Prozent bezuschusst und liegen bei circa 30 Prozent der Gesamtbaukostenschätzung.