Auf der jüngsten Sitzung des Weilheimer Gemeinderates stellte Janis von Koerber vom Planungsbüro Fritz in Freiburg die geplante Leitungsverlegung zwischen dem Hochbehälter Brunnadern und Waldhaus vor. Für die Sicherstellung der Trinkwasserversorgung ist auch die Fallleitung vom Hochbehälter zu betrachten. In Zukunft wird der Wasserverbrauch in Waldhaus stark ansteigen. Die aktuelle Leitung führt über das Ortsnetz Brunnadern weiter nach Waldhaus und Remetschwiel. Bei hohen Abnahmen in diesen beiden Bereichen ergeben sich Druckschwankungen im Ortsnetz Brunnadern. Auch besteht das Risiko, dass durch Störungen in Brunnadern die Versorgung unterhalb unterbrochen wird. Um künftig die Versorgung von Waldhaus und Remetschwiel sicherer sowie Druckschwankungen in Brunnadern auszuschließen, ist der Bau einer zweiten Fallleitung notwendig.

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Die zweite Fallleitung vom Hochbehälter Brunnadern soll entlang der B 500 verlegt und im Bereich von Waldhaus an das bestehende Leitungsnetz angeschlossen werden. Damit wird für die Bereiche Waldhaus und Remetschwiel eine Redundanz für den Fall einer Störung im Ortsnetz Brunnadern verhindert. Zeitgleich wird der Zweckverband Gruppenwasserversorgung Höchenschwanderberg die Wasserleitung zwischen dem Scheitelbehälter Tiefenhäusern und dem Übergabeschacht Aisperg von einem Außenduchmesser von 125 Millimeter auf 250 Millimeter verdoppeln.

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Die beiden Leitungen verlaufen zwischen dem Hochbehälter Brunnadern und Waldhaus rund 800 Meter parallel. Um die Kosten für beide Bauvorhaben zu senken, wird der Leitungsverlauf der Leitung des Zweckverbandes angepasst. Beide Leitungen sollten möglichst lang parallel verlegt werden. Durch die Anpassung des Verlaufes können die Leitungen rund 1230 Meter parallel verlegt werden. Die Maßnahme soll als gemeinsames Bauvorhaben ausgeführt werden.

Die Nettokosten für die gesamten Baumaßnahmen betragen (netto) rund 1,38 Millionen Euro. Der Anteil der Gemeinde Weilheim (HB Brunnadern – Waldhaus) liegt bei (netto) rund 450.000 Euro. Der Förderungsantrag ist bereits eingereicht. Mit dem Baubeginn kann erst nach Eingang des Förderbescheides begonnen werden – vermutlich im kommenden Jahr. Die benötigten Mittel werden im Haushalt eingestellt.