Der Weilheimer Gemeinderat, der wegen der Pandemie nach wie vor in den Hallen der Gemeinde tagt, beschloss auf seiner jüngsten Sitzung in der Nägeleberghalle in Weilheim einstimmig, den Auftrag für die Planung des neuen Wasserhochbehälters „Steinrüsche„ zum Angebot in Höhe von 167.740 Euro an die Firma Fritz Planung in Freiburg zu vergeben.

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In der Wasserstrukturanalyse wurden für die Optimierung der Wasserversorgung der Gemeinde Weilheim verschiedene Varianten aufgezeigt. Unter anderem auch die Stilllegung der beiden Hochbehälter Oberbierbronnen und Nöggenschwiel, die durch den Neubau des für beide Ortschaften genutzten Hochbehälters „Steinrüsche„ mit zwei Mal 175 Kubikmetern Fassungsvermögen ersetzt werden sollen. Die Kosten für den Neubau sind auf rund 1,01 Millionen Euro beziffer. Der Neubau des Hochbehälters „Steinrüsche„ stellt sich nicht nur kostengünstiger dar, sondern bietet auch weitere Vorteile.

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Durch die Reduzierung eines Betriebspunkts können neben den laufenden Betriebskosten auch Wartungs- und Unterhaltskosten eingespart werden. Grundsätzlich ist jedoch zu erwähnen, dass eine Anpassung der bestehenden Behälter deren Lebensdauer verlängert wird jedoch nicht mehr die gleiche Lebenserwartung wie ein Neubau besitzen werden. Letztlich stellen die Anpassungen im Bestand immer einen Kompromiss zwischen Bestand und Neubau dar, während im Neubau viele Richtlinien direkt umgesetzt werden können.

  • Höhenregulierung von Abwasserschächten: Ohne Gegenstimmen beschloss der Weilheimer Gemeinderat die Auftragsvergabe für die Höhenregulierung von Abwasserschächten in Ortsteilen der Gemeinde zum Angebotspreis von 48765 Euro an die Firma Beck in Bad Rappenau zu vergeben. In den Ortsteilen Bürglen und Weilheim sind insgesamt 52 Abwasserschächte und drei Wasserschieber von der Maßnahme betroffen. In der Vergangenheit wurden Schachtregulierungsarbeiten in der Regel in Zusammenarbeit von Bauhof und regionalen Tiefbauunternehmen durchgeführt. In den letzten Jahren war das aber auf Grund der hohen Auslastung der Tiefbauunternehmen kaum noch möglich. In der Gemeinde Weilheim besteht daher bei einer größeren Anzahl von Kanalschächten ein dringender Bedarf für Anpassungs- und Regulierungsarbeiten. Daher wurde 2019 erstmals ein entsprechender Auftrag an die Firma Beck erteilt. Die Erfahrungen waren sehr gut, da die Firma auf diese Arbeiten spezialisiert ist.
  • Zuschüsse für Läden: Die Lädeles Weilheim und Nöggenschwiel planen seit geraumer Zeit den Neubau von Lagerschuppen, da die Kapazitäten, insbesondere durch das Pfandsystem und der Ausweitung des Sortiments erschöpft sind. Beide Einrichtungen haben einen Antrag auf Zuschuss beim Programm „Regionalbudget“ gestellt und bewilligt bekommen. Der Beginn des Vorhabens ist für die kommenden Tage und Wochen vorgesehen.
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Der Gemeinderat stimmte dem Vorschlag der Gemeinde uneingeschränkt zu, die beiden ehrenamtlichen Nahversorger finanziell zu unterstützen. Die Genossenschaft, die das Lädele in Weilheim betreibt wird für den Bau eines Lagerschuppens und der Außenanlagen mit einem Zuschuss in Höhe von 3000 Euro unterstützt. Dem Verkehrsverein „Rosendorf“ Nöggenschwiel wird dafür ein Zuschuss in Höhe von 7000 Euro gewährt.

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Darüber hinaus wird der Weilheimer Genossenschaft ein zinsloses Darlehen in Höhe von maximal 16.000 Euro und dem Verkehrsverein „Rosendorf“ Nöggenschwiel ein zinsloses Darlehen in Höhe von maximal 21.000 Euro zur Überbrückung, bis der Zuschuss aus dem Regionalbudget fließt, als Zwischenfinanzierung gewährt. Mit Auszahlung der Zuschüsse werden diese Darlehen getilgt.