„Die Nöggenschwieler Rosentage, vormals Nöggenschwieler Rosenfest“, so Andreas Leber, Vorsitzender des Verkehrsvereins Nöggenschwiel und des Rosentage-Komitees, „sind seit Anbeginn im Jahr 1970 ein absoluter Besuchermagnet und bieten ihren Gästen ein buntes Programm ohne Grenzen. Die Beliebtheit spiegelt sich in den Jahr für Jahr steigenden Besucherzahlen wider. Die Nöggenschwieler, zusammen mit ihren Vereinen vor Ort und denen in der Gemeinde Weilheim, haben sich nie auf dem Erfolg ausgeruht, sondern mit ständig neuen Ideen und mit viel Herzblut ein Ambiente und eine Veranstaltung geschaffen, die im Landkreis ihresgleichen sucht.“

Harter Schlag für Vereine

Wie Andreas Leber und sein Stellvertreter Bastian Schulz berichten, stand das Programm für die 51. Rosentage bereits seit Langem fest. Die Vorbereitungen liefen bereits seit Oktober des vergangenen Jahres und waren im vollen Gange, als sie plötzlich zwangsweise auf Eis gelegt werden mussten.

Das könnte Sie auch interessieren

Für das Fest hatten sich bereits mehr als 30 Gruppen für den großen Umzug am Festsonntag gemeldet, die naturgemäß alle ausgeladen werden mussten, ebenso wie die zahlreichen Marktbetreiber, die alljährlich den großen Markt rund um die Rose, ein absoluter Besuchermagnet, beschicken und die zahlreichen Blasmusikorchester und Musikgruppen.

Rosenkönigin Judith Presch (sitzend) und Rosenprinzessin Tabea Presch werden ein weiteres Jahr das Rosendorf öffentlich vertreten, da in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie keine Nachfolgerinnen gekürt werden können. Das Bild zeigt sie zusammen mit Felix Fohrenbacher, Vorsitzender der Trachtenkapelle Nöggenschwiel.
Rosenkönigin Judith Presch (sitzend) und Rosenprinzessin Tabea Presch werden ein weiteres Jahr das Rosendorf öffentlich vertreten, da in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie keine Nachfolgerinnen gekürt werden können. Das Bild zeigt sie zusammen mit Felix Fohrenbacher, Vorsitzender der Trachtenkapelle Nöggenschwiel. | Bild: Claus Bingold

Besonders hart trifft es auch die vielen Nöggenschwieler und Weilheimer Vereine, die im Rahmen der Rosentage mit ihren zahlreichen Verpflegungsständen willkommene Einkünfte in ihre Vereinskassen verbuchen konnten.

Eine Bilderausstellung zum 50-jährigen Jubiläum des „Rosendorfes Nöggenschwiel„ wird im kommenden Jahr im Rahmen der Rosentage zu sehen sein. Andreas Leber weist eindringlich darauf hin, dass sich ein Besuch des Rosendorfes in jedem Fall lohnt.

Das könnte Sie auch interessieren

„Die Rosenblüte unserer vielen Tausend Stöcke und unsere attraktive Gastronomie garantieren in jedem Fall ein unvergessliches Erlebnis im Rosendorf. Zudem wollen wir die Wanderwege und Trails in Wald und Flur rund um das Rosendorf für unsere Besucher herrichten.“ In diesem Zusammenhang bittet er die Mitbewohner, eventuelle Sturmschäden zu melden, um diese beseitigen zu können.