Nach 20-jähriger Unterbrechung soll die Butterhexengarde der Eintracht Bannholzer Berg wieder ins Leben gerufen werden. „Wir haben im Verein beschlossen, dass es toll wäre, wieder eine Gardetanzgruppe zu haben“, sagt Kassiererin Eva-Marie Szabady-Kraus, Kassiererin. Die Kinder sollen so die Möglichkeit bekommen, heute dort zu tanzen, wo früher auch schon ihre Mütter und Großmütter einer Gardetanzgruppe angehört haben. „Es wurden dann auch gleich die alten Garderöcke rausgeholt und festgestellt, dass sie zu klein sind. Deshalb hat man die Formation neu eingekleidet“, erklärt Anja Block, Projektverantwortliche.

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Die neuen Kostüme seien farblich an die Bannholzer Butterhexen angelehnt. „Bisher sind nur die Röcke fertiggestellt. Die Oberteile sind noch im Entstehen“, so Block. Ende Januar sei die Butterhexengarde wieder ins Leben gerufen worden. Ihren ersten Auftritt hätten die Sechs- bis Zehnjährigen aber bereits am 1. März in der Haagwaldhalle absolviert. „Im Verein hat sich eine Trainerin gefunden und durch ein kurzfristiges Training konnte die Gardetanzgruppe bei der Familienfastnacht zum ersten Mal auftreten.“ Beim Wettbewerb für Kinderprojekte von Sparkasse Hochrhein und SÜDKURIER Medienhaus hofft die Eintracht Bannholzer Berg nun auf finanzielle Unterstützung.

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Der Verein Eintracht Bannholzer Berg besteht aus einer Narren- sowie einer Sportabteilung. In der Sportabteilung würden Kinder im Alter von einem Jahr bis 13 Jahren in sieben Kindergruppen trainiert. Aber auch außerhalb der Übungsstunden würden zahlreiche Aktivitäten wie Ausflüge, Grillfeste oder die Teilnahme am St. Martins-Umzug stattfinden. Das Training der Butterhexengarde würden derzeit acht Mädchen einmal wöchentlich besuchen. „Das Besondere daran ist, dass das Training eine Mischung aus Tanz und Turnen ist“, so Szabady-Kraus.