Sie haben den Charme des kleinen gallischen Dorfes aus den wohlbekannten Asterix Comics: Die Fußballer des Nöggenschwiel sorgen seit Jahren schon für Furore in der Kreisliga. Die Kicker des 650 Seelen Dorfes belegen aktuell den fünften Platz in ihrer Staffel und rangieren damit vor Mannschaften wie Bad Säckingen, Stühlingen oder Lauchringen.

Geheimnis des Erfolgs

Vorsitzender Matthias Ebi konnte neben Bürgermeister Jan Albicker knapp 70 Mitglieder bei der Hauptversammlung begrüßen. „Unsere Stärke ist das Kollektiv“, lüftete der Vorsitzende das Geheimnis des Erfolges. Ein weiterer Baustein des Erfolges liegt in der Jugendarbeit. Jugendleiter Johannes Villinger zog ein positives Fazit ziehen. 56 Jugendliche aus dem Rosendorf spielen aktuell in einer Spielgemeinschaft mit den Partnervereinen SV Waldhaus und FC RW Weilheim.

Vorsitzender kündigt Rückzug an

„Auf diesen Erfolgen wollen wir aufbauen“, sagte Matthias Ebi und stellte ein gemeinsam erstellten Strategieplan der Vereine vor. Bei der detaillierten Präsentation unter dem Titel „Drei Vereine, eine Gemeinde, unsere Jugend, ein Ziel“ machte er deutlich, in welchem Umfang an finanziellen und ehrenamtlichen Einsatz in der Jugendausbildung steckt. Die Kosten für alle Jugendmannschaften belaufen sich auf 28.000 Euro; durch Spenden und Mitgliedsbeiträge werden aber nur 8000 generiert. „Die Ausbildung zum Jugendtrainer kostet 1200 Euro und erfordert von den Ausbildern viel Zeit und Engagement“, erläuterte Ebi, „wir brauchen mehr Wertschöpfung, um unsere Aufgaben als gerecht zu werden“, schloss er seinen Vortrag. Nach den Wahlen, bei denen es keine Veränderungen gab, kündigte Matthias Ebi an, dass dies sein letztes Jahr als Vorsitzender sei.