Mit Rasse und Klasse, viel Herz und Schmerz, ging der Konzertabend "Im Namen der Rose" über die Bühne, der zum neunten Mal im Rahmen des Rosenfestes veranstaltet wurde. Mit rund 100 Besuchern war das Foyer der Schule voll besetzt, obwohl zur gleichen Zeit, kaum 300 Meter weiter, auf dem Festplatz vor dem Rathaus, die "Diamonds" den Ton angaben.

Voller Liebe und Sehnsucht

Das Rosenkonzert stand diesmal unter dem Motto "Sommer, Liebe, Sehnsucht", Regie führte die Sopranistin Stephanie Pönitz. Mitwirkende waren Martin Umrath (Klavier) und zwei junge Nachwuchstalente aus der Region, Lara Süß (Sopran) und Alexander Kübler (Bariton). Als Ersatz für Markus Süß, der kurzfristig absagen musste, war Omar Garrido eingesprungen, ein gebürtiger Mexikaner, der aus Würzburg angereist war.

Finale beim Liederabend "Im Namen der Rose" (von links): Martin Umrath, Stephanie Pönitz, Omar Garrido, Lara Süß, Alexander Kübler, Rosenprinzessin Katharina Hauser, Rosenkönigin Patricia Villinger und Werner Ebner, Vorsitzender des Verkehrsvereins.
Finale beim Liederabend "Im Namen der Rose" (von links): Martin Umrath, Stephanie Pönitz, Omar Garrido, Lara Süß, Alexander Kübler, Rosenprinzessin Katharina Hauser, Rosenkönigin Patricia Villinger und Werner Ebner, Vorsitzender des Verkehrsvereins. | Bild: Manfred Dinort

Trotzdem wurde das Konzert wieder zu einem großartigen Erfolg, auch wenn das Programm in einigen Punkten umgeändert werden musste. Es gab immer wieder begeisterten Applaus, die Wünsche nach Zugaben wollten kein Ende nehmen. Auch Werner Ebner, der neue Vorsitzende des Verkehrsvereins, freute sich über die tolle Resonanz. Zusammen mit der bisherigen Rosenkönigin Patricia Villinger und Prinzessin Katharina Hauser überreichte er den Künstlern den traditionellen Rosenstrauß.

Die Künstler des Liederabends (von links): Lara Süß, Martin Umrath, Stephanie Pönitz, Omar Garrido und Alexander Kübler.
Die Künstler des Liederabends (von links): Lara Süß, Martin Umrath, Stephanie Pönitz, Omar Garrido und Alexander Kübler. | Bild: Manfred Dinort

Auf dem Programm standen musikalische Höhepunkte aus Oper, Operette und Musical, Musik aus der großen Wiener Epoche, unter anderem Kompositionen von Henry Mancini (Moon River), Wolfgang Amadeus Mozart (La ci darem la mano, aus Don Giovanni), Hector Berlioz (Le spectre de la rose, aus Sommernächte), George Gershwin (Summertime, aus Porgy and Bess) und Antonin Dvorak (Lied an den Mond, aus Rusalka, von Stephanie Pönitz original auf tschechisch gesungen). Das Publikum klatschte mit, als die großen Operettenklassiker präsentiert wurden, "Wien, Wien, nur du allein" oder "Schenkt man sich Rosen in Tirol" oder "Die Julischka aus Budapest".