„Best of – zehn Jahre Konzert im Namen der Rose“, so lautete der Titel des besonderen Konzertabends in Nöggenschwiel, zu dem der Verkehrsverein alle Klassikfreunde einlud. Eine Open-Air-Bühne mit Technik wurde eigens für diesen Abend vor dem Notkerbrunnen aufgebaut.

Werner Ebner, Vorsitzender des Verkehrsvereins sowie Rosenkönigin Judith Presch und Rosenprinzessin Tabea Presch freuten sich, die bekannten Künstler Stephanie Pönitz, Markus Süß, Martin Umrath, Alexander Kübler, Julia Süß, Tanja Saedler und Lukas Geng in Nöggenschwiel willkommen zu heißen. Julia Süß hat sich spontan bereit erklärt, für ihre erkältete Schwester Lara Süß zu singen.

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Das Konzert begann mit „Somebody Loves Me“ von George Gershwin, es folgten „Cinque, dieci“ von Mozart, „Mein Söhnchen auf ein Wort“ von Bedrich Smetana, „Canzonetta sull‘aria“ sowie „Memories“ aus dem Musical Cats von Andrew Lloyd Weber. „Es grünt so grün“ aus dem Musical My Fair Lady wurde von allen Künstlern gesungen. Es folgte „La Serenata“ von Francesco Paolo Tosti. Stephanie Pönitz überzeugte das Publikum mit dem eher traurigeren Stück „Vissi d‘arte“ aus der Oper Tosca von Giacomo Puccini.

Wetter zwingt zum Umplanen

In die Pause ging es beschwingt mit dem Trinklied „Libiamo“ von Giuseppe Verdi. Vor dem Gasthaus Kranz wurden nun köstliche Häppchen serviert. Doch leider hielt das schöne Wetter nicht mehr an. Es regnete so stark, dass es nicht möglich war, das Konzert draußen fortzuführen. Die Gäste wurden kurzerhand ins Gasthaus Kranz geführt. Dort ging nach kurzer Umbauphase das Konzert weiter.

„Lippen Schweigen“ von Franz Lehár, „This Is New“ aus dem Musical Lady in the Dark von Kurt Weill folgten im Programm. „Surabaya Johnny“ von Kurt Weill entfiel wegen der Krankheit von Lara Süß. „As Time Goes By“ aus dem Film Casablanca von Herman Hupfeld hörte das gebannte Publikum als nächstes. Eine Perle des deutschen Liedgesangs kündigte nun Markus Süß an. Das Lied „Als Luise die Briefe ihres ungetreuen Liebhabers verbrannte“ wurde von Julia Süß wiedergegeben.

Großen Applaus bekam Markus Süß für das Ständchen von Franz Schubert. Stephanie Pönitz faszinierte das Publikum dann mit „Meine Lippen, sie küssen so heiß“ aus der Operette Giuditta. Mit „Ich bin nur ein armer Wandergesell“ von Eduard Künneke und „Strahlender Mond“ neigte sich ein gelungener Konzertabend dem Ende entgegen.

Die bezaubernde Stephanie Pönitz zog mit ihrem Gesang das begeisterte Publikum mit jedem gesungenen Lied in ihren Bann. Martin Umrath machte das Konzert „Im Namen der Rose“ mit seinen Klavierklängen zu einem besonderen Erlebnis.
Die bezaubernde Stephanie Pönitz zog mit ihrem Gesang das begeisterte Publikum mit jedem gesungenen Lied in ihren Bann. Martin Umrath machte das Konzert „Im Namen der Rose“ mit seinen Klavierklängen zu einem besonderen Erlebnis. | Bild: Bettina Ebi

Das letzte Stück zeigte noch mal das Können aller Künstler: „Sieben Jahre in Batavia“. Natürlich forderte das Publikum eine Zugabe. Stephanie Pönitz kündigte nun noch ein Lied an, indem es um die Rose ging. „Schenkt man sich Rosen in Nöggenschwiel„, eine Abwandlung von „Schenkt man sich Rosen in Tirol„, ein populäres Lied aus der Operette „Der Vogelhändler“ von Carl Zeller. Mit diesem überwältigenden Abschluss waren die Klassikfans restlos begeistert. Werner Ebner dankte den Künstlern, besonders Stephanie Pönitz, Markus Süß und Martin Umrath.