"In keinem anderen Bereich ist das Verhältnis zwischen Bürgern und kommunalem Bereich so eng – das zeichnet uns als Gemeinde aus. Im Rathaus haben wir ein wunderbares Verhältnis", begrüßte Neu-Bürgermeister Jan Albicker die zahlreichen Zuhörer, die zur Bürgerversammlung in die Haagwaldhalle nach Remetschwiel gekommen waren.

"Trotz der Bürgermeisterwahl, die ein dominantes Thema im letzten Jahr haben wir viel bewegt", stellte Albicker fest. Drei Baugebiete in Brunnadern seien erschlossen worden, dazu das Baugebiet Eschen. Zehn Bauplätze seien erschlossen und zum Teil verkauft worden. Dazu seien Straßen saniert und die Überdachung des Kindergarten Remetschwiel ausgetauscht worden.

Lob für vielfältiges Engagement

Auch der Vorplatz des Lädeles in Remetschwiel sei neu gestaltet worden."Wir können stolz sein auf ein vielfältiges Engagement in unserer Gemeinde", so der Bürgermeister. Finanziell stehen der Gemeinde in diesem Jahr 63 200 Euro zur Verfügung(2018 waren es noch 81 000 Euro). Da aber 2,67 Millionen Euro angespart wurden, "decken alles in allem die Rücklagen die Schulden, und die Gemeinde Weilheim steht nicht so schlecht da", versicherte Albicker. Für 2019 sei wieder einiges geplant. Zum einen die Fortführung der Umstellung der Straßenlampen auf LED. Dann sei auch in Planung die Erschließung weiterer Bauplätze.

Breitbandausbau

"Wir sind bestrebt in jedem Ortsteil bauliche Lösungen zu finden", so Albicker. Geplant sei auch die Renovierung der Sanitär- und Duschräume der Haagwaldhalle in Remetschwiel. Auch das Thema Breitband komme wieder auf den Tisch. "Wir tun alles um eine Glasfaserstruktur für unsere Bürger zu bekommen", erklärte der Bürgermeister. Wann der Breitbandausbau fertig sei wollte einer der Bürger wissen. "Wenn wir 2022 starten können wäre das super", sagte Albicker.

Markus Birkenberger vom SV Waldhaus bat die Bürger um Hilfe: Vor kurzem sei in das Vereinsheim in Waldhaus eingebrochen worden und Birkenberger bat alle um Hinweise bezüglich der Täter. Ein anderer Bürger fragte an, ob man eine Geschwindigkeitsbegrenzung für Laster im Bereich Bannholz-Ay einführen könne.

"Wir haben bis jetzt immer Absagen bekommen, aber wir bleiben am Ball", so hierzu die Antwort von Jan Albicker. Fahrradfahrer seien zum Teil schneller als die Autos, monierte ein anderer Bürger. "Daraus eine fachliche Maßnahme abzuleiten, wird schwierig", gab Albicker in der Bürgerversammlung zu bedenken.