Im Jahr 2017 wurden im Gemeindewald 511 Festmeter Holz eingeschlagen. Das ist nur etwa die Hälfte dessen, was mit rund 1020 Festmetern anvisiert war. Der um 50 Prozent geringere Einschlag sei laut Kämmerer Peter Schmidt, der für Revierförster Thomas Bernecker die Abrechnung verlas, darauf zurückzuführen, dass ein Vollernter im vergangenen Jahr wegen der schlechten Witterungs- und Bodenverhältnisse nicht eingesetzt werden konnte.

Die Einnahmen aus der Holzernte werden mit rund 61 120 Euro beziffert. Darin sind auch restliche Forderungen aus dem Jahr 2016 in Höhe von 18 000 Euro enthalten.

Zu den 2017 eingegangenen Einnahmen aus der Holzernte kamen noch 1000 Euro aus der Jagdpacht hinzu, sodass Gesamteinnahmen von rund 62 120 Euro zu verbuchen waren. Dem gegenüber standen Ausgaben in Höhe von rund 4250 Euro, wobei die Kosten für die Holzernte mit rund 23 400 Euro, für Erschließungsmaßnahmen 6810 Euro, für Verwaltung mit 8750 Euro sowie für Betriebssteuern und Beiträge mit 3090 Euro zu Buche schlugen.

Unterm Strich konnte die Gemeinde Weilheim aus dem Betriebsvollzug des Gemeindewaldes für das Forstwirtschftsjahr zirka 20 080 Euro verbuchen. Ohne Gegenstimmen billigte der Gemeinderat den Vollzug.