Da keine Wahlen anstanden, stand der Tätigkeitsbericht von Abteilungskommandant Florian Pfeiffer im Mittelpunkt der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Weilheim im Gasthof „Adler“ in Weilheim. Die Feuerwehrmänner der Abteilung hatten im abgelaufenen Jahr gut zu tun.

Elf Einsätze

Insgesamt mussten sie zu elf Einsätzen ausrücken. Elf mal war technische Hilfeleistung gefordert, darunter sieben Mal nach Unwettern, um umgestürzte Bäume von der Straße zu beseitigen. Außerdem wurde die Abteilung Weilheim zu einem Gebäudebrand in den Höchenschwander Ortsteil Tiefenhäusern und zu einem Flächenbrand im Weilheimer Ortsteil Remetschwiel gerufen. Zusätzlich waren Wehrmänner der Abteilung zu acht Verkehrsabsicherungen bei verschiedenen Veranstaltungen abkommandiert.

17 Proben

Um für den Ernstfall gewappnet zu sein, absolvierte die Abteilung insgesamt 17 Proben. Dazu kamen sechs Sonderproben, vier davon für die komplette Mannschaft. Die nicht angekündigte Herbstabschlussprobe für die Gesamtfeuerwehr Weilheim fand im November in Weilheim auf dem Areal der Schreinerei Hilpert statt.

Großen Wert legt man in der Abteilung auf die Aus- und Weiterbildung. So hatten im vergangen Jahr insgesamt 14 Mann an den unterschiedlichsten Aus- und Weiterbildungslehrgängen teilgenommen. Aktueller Ausbildungsstand in der Abteilung Weilheim: zwei Zugführer, fünf Gruppenführer, 13 Truppführer, elf Maschinisten und 13 Atemschutzgeräteträger. Zur Aufbesserung der Kameradschaftskasse wurden zwei Alteisen-Sammlungen in den Ortsteilen Weilheim, Dietlingen, Schnörringen und Bürglen durchgeführt.

Gut gerüstet mit neuem Fahrzeug

Matthias Block, Gesamtkommandant der Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Weilheim, betonte noch einmal, dass die Anschaffung des neuen Fahrzeuges, ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 10), bitter nötig war. Zusammen mit dem HLF 10, der in Remetschwiel stationiert ist, sind wir jetzt bestens für den Notfall aufgestellt, wie es sich bereits bei dem Großbrand in Tiefenhäusern herausgestellt hat. Im kommenden Jahr soll die Feuerwehr mit Digitalfunk ausgerüstet werden. Die Anträge für die Zuschüsse sollen zu Beginn des Jahres gestellt werden.

Viel Lob für Zusammenarbeit

Im Übrigen stellte Matthias Block fest, dass die Zusammenarbeit mit den benachbarten Wehren in Waldshut-Tiengen und Höchenschwand hervorragend funktioniert. Gemeinderätin Alexandra Embs, die in Vertretung des Bürgermeisters an der Versammlung teilgenommen hatte, zeigt sich von der Kameradschaft in der Abteilung stark beeindruckt. „Sie stimmt“, so Embs, „dadurch ist auch das nötige Vertrauen untereinander im Ernstfall gesichert.“