Herr Ebner, wie haben Sie die 50. Rosentage erlebt? Was waren Ihre Höhepunkte?

Die gesamten Rosentage war ein faszinierendes Erlebnis. Jeder Tag hatte sein besonderes Highlight. Der Freitagabend die Nacht der Tausend Lichter in einer traumhaften Atmosphäre, umhüllt von 1000 Lichtern und das Eröffnungsfest der 50. Rosentage mit geladenen Gästen und Ehrungen. Am Samstag der Fassanstich und die Eröffnung des Rosenmarktes mit über 50 Ständen rund um die Rose. Mittags dann die Eröffnung der Rosenschau und Vernissage mit Ingrid Veit. Am Samstagabend der musikalische Abend auf dem Kirchplatz. Am Sonntag war der wunderschöne Festgottesdienst, die Präsentation der „neuen Rosenköniginnen“ auf dem Kirchplatz mal in einem anderen Stil und der Festumzug mit über 30 Festumzugsteilnehmern. Am Abend das Klassik-Open-Air-Konzert mit den Solisten Stephanie Pönitz, Markus Süss und Martin Umrath am Flügel und den jungen Belcantisten am Hochrhein Julia Süss und Alexander Kübler. Leider musste nach der Pause das Konzert in das Gasthaus „Kranz“ verlegt werden, da es regnete. Wie sie sehen, hatten die Rosentage jeden Tag ihre Highlights.

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Neue Höhepunkte kristallisierten sich bei den 50. Rosentagen heraus. Ihre Experimentierfreude beeindruckt, woher haben Sie die tollen Ideen?

Mein Arbeitsplatz liegt etwa 60 Fahrminuten von meinem Wohnort Nöggenschwiel entfernt. In dieser Zeit kommen mir viele Ideen und ich kann mich von Arbeitsalltag etwas entspannen und wieso sollte man nicht mal etwas „Neues ausprobieren“ und den Mut haben diese neuen Ideen zu verwirklichen.

Der Vorsitzende des Verkehrsvereines Werner Ebner freut sich über die überaus gelungenen 50. Rosentage.
Der Vorsitzende des Verkehrsvereines Werner Ebner freut sich über die überaus gelungenen 50. Rosentage. | Bild: Bettina Ebi

Auffallend in Nöggenschwiel ist, dass Jung und Alt sich gleichermaßen engagieren, sei es an den Rosentagen oder auch unterm Jahr. Warum ist das aus Ihrer Sicht so?

Die Jugend ist unsere Zukunft. Sie sind engagiert in vielen Vereinen und wir leben noch in einer gesunden Dorfgemeinschaft, wo der Zusammenhalt zählt und dieses auch den Kindern und Jugendlichen in Familien weitergegeben wird. Das ist schön so. Die Hilfsbereitschaft und das Engagement sind bei uns in Nöggenschwiel noch sehr ausgeprägt, sonst könnten wir so ein Programm bei den Rosentagen nicht durchführen.

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Sie leiten seit November 2017 die Geschicke des Verkehrsvereines, es waren die zweiten Rosentage unter Ihrer Führung. Wie lautet Ihr Fazit nach knapp zwei Jahren Vorsitz?

Vorstand zu sein, ist immer eine Herausforderung. Mit Freude erlebe ich diese Aufgabe und vermittle es meinen Vereinsmitgliedern. Der Zusammenhalt im Verein ist wichtig und jedes Vereinsmitglied ist engagiert, da der Verkehrsverein ein sehr umfangreiches Aufgabengebiet hat. Das geht über die Rosenpflege, Lädele am Kirchplatz, Touristinfo, Führungen und so weiter. Dieses Jahr waren die 50. Rosentage eine besondere Herausforderung für mich und die Mitglieder sowie für die Einwohner von Nöggenschwiel. Das Fazit nach den 50. Rosentagen: Dieses Jubiläumsfest haben wir mit Bravour bestanden.

Nach den Rosentagen ist vor den Rosentagen. Verraten Sie uns schon Ihre Pläne für 2020?

Diese 50. Rosentage waren ein einmaliges Erlebnis. Nächstes Jahr steht 50 Jahre Rosendorf Nöggenschwiel auf der Agenda, aber dieses Fest wird nicht in dem großen Rahmen gefeiert, wie die 50. Rosentage. Was sonst noch ansteht: Lassen Sie sich überraschen.

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