In der Gemeinde Weilheim werden die Bauplätze knapp. Bei seiner Sitzung in der ehemaligen Grundschule in Bierbronnen hatte sich der Gemeinderat mit einer Reihe von Bausachen zu beschäftigen. Einstimmig fasste der Gemeinderat den Aufstellungsbeschluss für folgende Bebauungspläne im beschleunigten Verfahren: „Wolfbachweg„ im Ortsteil Nöggenschwiel, der Bebauungsplan „Eschen IV“ im Ortsteil Brunnadern und der Bebauungsplan „Bürglen Mitte“ im Ortsteil Bürglen. 

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Im Wolfbachweg in Nöggenschwiel sollen im Anschluss an die bestehende Bebauung vier neue Bauplätze entstehen. Die Erschließung des Gebietes ist durch den Wolfbachweg und einen Gemeindeweg problemlos möglich.

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In Brunnadern ist im Baugebiet „Eschen III“ eine Stichstraße mit Wendeplatte entstanden. Durch die Ausweisung weiterer Bauplätze kann eine Anbindung der Straße Alpenblick an den Eschenweg erfolgen, womit ein Ringschluss in diesem Bereich möglich ist. Im Bereich des Baugebietes „Eschen III“ sind nahezu alle Bauplätze verkauft, sodass die Ausweisung weiterer Bauplätze in diesem Bereich problemlos möglich ist.

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In Bürglen ist die betroffene Fläche bereits in den Flächennutzungsplan einbezogen. Sie soll nun durch die Aufstellung des Bebauungsplanes „Bürglen Mitte“ auch bebaut werden können. Das Gebiet wird von der Hauptstraße über einen Weg, drei Meter breit an der schmalsten Stelle, erschlossen, sodass die Zufahrt zu den geplanten Bauplätzen möglich ist. Im Ortsteil Bürglen gibt es derzeit keine weiteren Bauplätze.

Ergänzungssatzung Rosenweg

Des Weiteren beschloss der Weilheimer Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung nach Abwägung der eingegangenen Stellungnahmen, ebenfalls einstimmig, die Ergänzungssatzung „Rosenweg“ in Nöggenschwiel, für die bereits auf der Sitzung im September der Aufstellungsbeschluss gefasst worden war. Auch die erste Änderung des Bebauungsplanes „Steinbachstraße West“ wurde abgesegnet.

Gewerbegebiet Waldhaus

Die Planungen zur Erweiterung des Gewerbegebietes „Waldhaus“ wurde an das Planungsbüro Böffgen aus Geroldstein für 45.525 Euro vergeben. Andere neue Gewerbeflächen gibt es in der Gemeinde nicht. So erhält auch die Brauerei Waldhaus die Möglichkeit, sich baulich weiter zu entwickeln. Die Kosten für das Planverfahren und die Umweltprüfung teilen sich Gemeinde und Privatbrauerei anteilig der beanspruchten Fläche.