Die Messungen begannen morgens um 7.30 Uhr und endeten am Abend gegen 18.10 Uhr, wie die Polizei in einer Pressemitteilung schreibt.

Überwacht wurde am Morgen der auf 60 km/h reglementierte Bereich rund 800 Meter vor dem beginnenden Lkw-Stau, der letzte Bereich des dort eingerichteten Geschwindigkeitstrichters. "Mit einem erschreckendem Ergebnis!", schreibt die Polizei.

Von den bis 13 Uhr gemessenen rund 4780 Fahrzeugen waren gut 35 Prozent zu schnell. Normalerweise liegt die Beanstandungsquote zwischen drei und fünf Prozent. Die Höchstgeschwindigkeit lag bei 137 km/h. 80 Fahrer müssen mit einem Fahrverbot rechnen. Das heißt, sie waren mindestens 41 km/h zu schnell.

Bei der Messung am Mittag war die zulässige Höchstgeschwindigkeit in der Zwischenzeit auf 100 km/h heraufgesetzt worden, da sich der Lkw-Stau aufgelöst hatte. Nichtsdestotrotz überschritten immer noch knapp 30 Prozent der rund 4600 überprüften Fahrer diese Höchstgeschwindigkeit.

17 Fahrzeugführer lagen im Fahrverbotsbereich, die höchste gemessene Geschwindigkeit lag bei 175 km/h.

Die Polizei wird diesen gefährlichen und unfallträchtigen Streckenabschnitt weiter im Auge behalten und verstärkt die Geschwindigkeit kontrollieren.