Kaum ist das Bläserfestival vorbei, richtet sich der Fokus auf das Kieswerk Openair zu Beginn der Sommerferien. Kulturamtsleiter Tonio Paßlick hat das Programm des Filmfestivals bekannt gegeben. Vom 26. Juli bis zum 5. August werden im Dreiländergarten zwischen Kieswerk und Hadid-Pavillon auf einer zwölf Meter breiten und sechs Meter hohen Leinwand wieder aktuelle Kino-Filme gezeigt.

Mit „Dirty Dancing“ ist auch ein digital aufbereiteter Kino-Klassiker und mit „Great Showman“ ein opulenter farbenprächtiger Musik-Film dabei. Außerdem gibt es eine Fortsetzung der Kurzfilmnacht, die vor einem Jahr eine erfolgreiche Premiere gefeiert hat.

Das Kulturamt hat vier Komödien aus vier Ländern ausgesucht. Den Anfang macht am Donnerstag, 26. Juli „Die göttliche Ordnung“ aus der Schweiz, bei der es um das erst sehr spät eingeführte Frauen-Wahlrecht geht. „Das Leben ist ein Fest“ repräsentiert die aktuellen französischen Komödien, der Film „Simpel“ die unterhaltsamen deutschen Kino-Angebote und „Swimming with men“ die hervorragende Tradition der englischen Komödien aus dem Milieu von Menschen, die aus dem Alltag ausbrechen und zu ihren Schrullen stehen. Witzige und ernsthafte Aspekte vereint ein Milieu-Film aus dem Burgund: „Der Wein und der Wind“ erzählt die Geschichte einer Winzerfamilie.

Hollywood ist mit zwei Dramen vertreten. 2018 war der Film „Three Billboards outside Ebbing, Missouri“ für sieben Oscars nominiert. Zwei wurden es dann für die beste Hauptdarstellerin Frances McDormand und den besten Nebendarsteller Sam Rockwell. Das Sozialdrama „The Florida Project“ zeigt aus kindlicher Sicht, wie Kinder in den Schattenseiten des Glamour ihr Leben bewältigen. „Einer der besten Independent-Filme der letzten Jahre“, schrieb die Welt. Aus kindlicher Sicht wird auch der Schlussfilm des Festivals erzählt. „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ war der bislang aufwendigste deutsche Kino-Film. Er richtet sich nicht nur an Familien, sondern an alle, für die Bücher von Michael Ende und deren Adaption in der Augsburger Puppenkiste bis zum heutigen Tag Kult geblieben sind. Das Festival-Gelände öffnet um 19 Uhr und ist über die Mittelachse des Dreiländergartens erreichbar. Vor den Filmen gibt es Livemusik auf zwei Bühnen und einen Mix aus kulinarischen Angeboten. Die Filme beginnen bei Einbruch der Dunkelheit gegen 21.30 Uhr.

Weitere Informationen im Internet:
http://www.kieswerk-open-air.de