Die jungen Männer verfügen über keinen Wohnsitz in Deutschland und sind derzeit unbekannten Aufenthalts, wie die Polizei mitteilt.

Betroffen von den Einbrüchen waren Vereinsheime, Gartenhütten und Firmen. Zielrichtung der Täter war hauptsächlich die Erlangung von Lebensmittel und Bargeld, wobei Objekte auch mehrfach aufgesucht wurden.

In zwei Fällen wurde versucht, vorgefundene Tresore mit einer Flex zu öffnen, was scheiterte. Die Männer dürften durch die Taten ihren Lebensunterhalt bestritten haben.

Der dabei entstandene Sachschaden war deutlich höher als die durch die Diebstähle erlangten Werte.

Auf die Schliche kam man den Dreien, als in der Nähe eines Einbruchsobjektes ein Nachtlager gefunden wurde, allerdings waren nie Personen anzutreffen. Dort aufgefundene Lebensmittel konnten den Einbrüchen zugeordnet werden, außerdem wurden Werkzeuge sichergestellt, darunter auch Flex-Scheiben.

An einem Werkzeug und an einem Arbeitshandschuh gefundene DNA-Spuren stammen von zwei Tatverdächtigen. Alle drei waren bereits im Februar wegen eines Fahrraddiebstahles zur Anzeige gebracht worden.

Aufgrund der Spurenlage und der Vorgehensweise schreibt die Polizei dieser Tätergruppe insgesamt 14 Taten zu.