Bereits zum vierten Mal findet am Sonntag von 11 Uhr bis 17 Uhr der Naturparkmarkt in Wehr statt. Nachdem der Markt im vergangenen Jahr angesagt und in diesem Jahr bereits einmal verschoben wurde, ermöglichen jetzt niedrige Inzidenzen die beliebte Großveranstaltung. 24 Marktbeschicker bieten regionale Produkte an, dazu gibt es ein kleines Angebot an Gastronomie.

Breites Angebot

Das Angebot ist wie in den Jahren zuvor breit gefächert: Schmuck und Dekoartikel finden sich hier ebenso wie handwerklich Hergestellte Lebensmittel von Honig über Wurstwaren bis hin zu Likören. Der Angelsportverein wird frisch geräucherte Forellen anbieten. Direkt vor Ort verzehrt werden könne die Spezialitäten des Hotzenwälder Speckwägeli der Metzgerei Boll aus Görwihl.

Gesunder Mittelweg

Es gelte einen gesunden Mittelweg zu finden, so Kulturamtsleiter Frank Johannes Wölfl kürzlich im Gemeinderat: Die Möglichkeit, endlich wieder eine große Außenveranstaltung zu genießen, aber dabei nicht unvorsichtig zu werden. „Wir wollen nichts riskieren, aber etwas wagen“, so auch Bürgermeister Michael Thater. Zusammen mit dem Ordnungsamt wurde dafür ein strenges Hygienekonzept erarbeitet. Für den Besuch ist kein Test oder Impfnachweis notwendig. Trotzdem gilt auf dem gesamten Gelände Maskenpflicht. Die Besucher werden auf einem vorgegebenen Weg in einer Einbahnstraße über den Platz geleitet.

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Um Ansammlungen zu verhindern, solle es zudem keine Vorführungen der Handwerker geben. Der Markt kann über die Zugänge an der Hauptstraße getreten werden, hier werden die Kontaktdaten der Besucher erfasst. An der Hauptstraße werde auch die Wehrer Einzelhändler mit Ständen vertreten sein, erklärt Stefan Ruhte von der Servicegemeinschaft Wehr. „Leider ist ein verkaufsoffener Sonntag noch verboten, da der Kundenzustrom nicht kontrollierbar ist“, so Ruthe. Man wolle die Stadt auch nicht mit einem Ein- und Ausgang abriegeln, darum habe man sich für die Lösung mit den Ständen entscheiden. Fest zugesagt hätten bereits über zehn Einzelhändler, dazu mehrere Wehrer Gastronomen. Ein Verkaufsstand würde sich nicht für jede Art Ware eignen. „Es braucht auf jeden Fall viel Spontanität und Flexibilität“, so Ruthe.