Die letzte Skisaison war für den Skiclub Wehr eine wechselhafte Angelegenheit. Selbst auf den Gletschern war für die vereinseigene Renngruppe zu wenig Schnee. 20 Mitglieder haben am Mittwochabend in der Stadthalle an der Hauptversammlung teilgenommen. Rudolf Meßmer war als Vorsitzender zuversichtlich, dass die kommende Skisaison nicht gänzlich Makulatur wird. Germar Schloz ist zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden gewählt worden. Philipp Kaiser ist der neue Sportwart Alpin beim Skiclub Wehr.

Stolz auf Erfolge

Auf die jugendlichen Alpinsportler Lena und Max Hierholzer, Lena Jehle, Leon, Linus und Samuel Laule ist der Verein besonders stolz. Den Skirennfahrern gelangen beachtliche Erfolge. Im Verband, auf Landesebene und bei den Deutschen Schüler Cup-Rennen wird trainiert und der Alpinsport wettbewerblich mit Wehrer Beteiligung ausgetragen. Als eine Frage der optimierten Trainingsbetreuung hat sich die vereinsübergreifende Zusammenarbeit entwickelt. Für die anstehende Saison ist im Bezirk eine Trainingsgemeinschaft gebildet worden. Von Rheinfelden bis Waldshut und von St. Blasien bis Wehr arbeiten die Verantwortlichen nun zusammen.

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Zum Wohle des Nachwuchses sind die neuen Strukturen gemeinschaftlich zustande gekommen. Die Fahrwege haben sich deutlich vergrößert. Österreich und die Schweiz waren und bleiben, solange möglich, die Trainingsorte. „Die meisten überregionalen Rennen fanden halt auch weit entfernt statt“, zu den erschwerten Bedingungen komme der Schneemangel noch hinzu, so Meßmer.

Mit einem klassischen langen Wochenende startet der SC Wehr normalerweise in die Saison. St. Anton am Arlberg ist da das begehrte Ziel. Die Tagesausfahren nach Grindelwald und Melchsee-Frutt konnten durchgeführt werden. Flumserberg und Fiss Ladis ist ausgefallen. Zur bevorstehenden Saison riet der Vorsitzende, auf die Homepage zu schauen – „der Verein reagiert zeitnah auf Änderungen“. Der Verein scheue aber auch nicht, doch noch was aufzugleisen, wenn es möglich ist, so Meßmer. Die Leidenschaft für den Skisport wird gepflegt. Der Ski-Basar soll noch stattfinden. Die wöchentliche Fitnessgymnastik wird wieder stattfinden.

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In die vereinseigenen Skihütte in Todtmoos ist wieder ein fünfstelliger Betrag investiert worden. Neue Duschkabinen, neue Stockbetten und einige Renovierungsarbeiten haben stattgefunden. Die Vermietungen sind auf einem neuen Weg und haben sich gesteigert. Die Hütte wird im Internet als Gruppenunterkunft vermarktet. Kassiererin Sara Jehle hatte Stefan Tussing als scheidenden stellvertretenden Vorsitzenden gebeten, die Kassenlage den Mitgliedern zu berichten. „Sieht gut aus“, war die einhellige Meinung. Melanie Schuh hörte beim Kassenprüfbericht genau zu; sie wird die nächsten Jahre als neue Kassenprüferin in Funktion beim Skiclub Wehr rücken.

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Seit 25 Jahren im Verein sind Marga und Siegfried Bermeitinger, Claudia Greiner, Patrick Kiefer, Dagmar Kiefer-Pichelmann, Daniel Meier, Michaela und Dieter Saaler, Silke Sacksofsky, Nora Sacksofsky-Schrempp, Sebastian Schaffranke, Ralf Stocker, Conny und Walter te Kamp, Mario Wenk und Axel Winterhalter.

Mit der goldenen Ehrennadel für 40-jährige Vereinszugehörigkeit sind Siegismund Braun, Peter Kramer und Ursula Link ausgezeichnet worden. Eine Ehrenurkunde für 50 Jahre beim SC Wehr haben Thomas Schrempp und Reiner Wenk erhalten.

Ursula Link war die einzige anwesende Geehrte bei der Hauptversammlung des Skiclubs Wehr. Seit 40 Jahren ist sie Mitglied im Verein.
Ursula Link war die einzige anwesende Geehrte bei der Hauptversammlung des Skiclubs Wehr. Seit 40 Jahren ist sie Mitglied im Verein. | Bild: Gerd Leutenecker

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