Generell steht die Ortsgruppe beim Wegeunterhalt in der Pflicht. Manuela Ramsteiner dankte darüber hinaus auch der Eigeninitiative innerhalb vom Schwarzwaldverein für die Ruhebankpflege. „Ihr macht das selbstständig und haltet die Sitzgelegenheiten gut im Schuss“, auch einige neue Bänke sind hinzugekommen, so die Vorsitzende. Als ehemaliger Wegewart der Ortsgruppe kennt Heinz Witzig weiterhin die beliebten Plätze entlang der Pfade. Und Witzig schart regelmäßig für die Sonderabteilung „Bänkle-Pflege-Trupp“ seine jahrzehntelangen Weggefährten um sich.

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Das kommt den Wanderern zu Gute. Etwa in der Karwoche, als am Öflinger Humbel eine letzte Rastmöglichkeit für die Schluchtensteig-Wanderer vor dem Bahnhof errichtet worden ist. Der Premiumwanderweg wird vom heutigen Wegewart Georg Freidel mit Argusaugen rauf nach Todtmoos regelmäßig begutachtet. Ein zum Teil schwieriges Terrain, mit Felsstürzen, Schneebruch und umgefallenen Bäumen. „Der Start der Arbeitswanderung war im Vollschnee“, die Lage anfangs Jahres war mit viel Arbeit verbunden, erklärte Freidel den zahlreichen Mitglieder der Ortsgruppe. Und für den neuen Wehrer Zwei-Burgen-Weg ist die Neuausschilderung in diesem Jahr hinzugekommen. Die Neukonzeption hat einen attraktiven Rundwanderweg geschaffen, das ist ein gelebtes Selbstverständnis innerhalb des Schwarzwaldvereins. Der Zwei-Burgen-Weg ist anlässlich des eigentlich geplanten großen 125-Jubiläumsfestes zumindest errichtet und eingeweiht worden. Das Fest werde aber nachgeholt, stellte Ramsteiner in Aussicht.

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Freidel hatte in diesem Jahr noch einiges an zusätzlicher Arbeit zu koordinieren. Umleitungsbeschilderungen für den Schluchtensteig und den Hotzenwaldquerweg sind wegen der Sanierung vom Wehratalbecken nötig geworden. „Die Besucherlenkung und vereinzelt einige Nachbesserungen haben zu aufwendigen Arbeiten geführt, die waren aber angemessen“, berichtete Freidel. Der Abbau der Umleitungen steht noch aus, die normale Streckenführung soll allerorts wieder möglich werden. Derweil sind die Programmwanderungen der Ortsgruppe wieder im normalen Takt. „Zu zeigen, was Wehr zum Wandern alles zu bieten hat“, ist eine Devise, so Wanderwart Joachim Schultze. Von der „Ricola“-Kräutergarten-Wanderung bis zu den Alpenwanderungen ist Abwechslung im Wehrer Schwarzwaldverein geboten. Dass sich Familien wieder verstärkt mit Wanderungen in der Region befassen, ist eine hoch geschätzte Bereicherung, war ein Fazit des Vorstands.

Die Ehrungen

An Ehrungen mangelte es nicht. Seit 60 Jahren ist Adolf Gallmann in der Ortsgruppe. Auf 50 Jahre kommen Irmgard Baumgartner, Heinz Ducke, Bernhard Maier und Birgit Wagner. Augusta Ebner, Wolfgang Eckert, Waltraud und Gottfried Jungblut, Hildegard und Dieter Knoll, Elsbeth und Werner Lauber sowie Erika Müller sind seit 40 Jahren im Schwarzwaldverein. Andreas Fien kommt auf 25 Jahre.