Die Nachfrage nach Glasfaseranschlüssen übertrifft zum Start des städtischen Breitbandausbaus alle Erwartungen. „Die Anschlussquote im Wohngebiet Hölzle beträgt mittlerweile 100 Prozent. Alle Grundstückseigentümer haben einen Antrag auf Herstellung eines Hausanschlusses an das städtische Glasfasernetz gestellt“, teilte Helge Laufer vom Stadtbauamt im Gemeinderat mit.

Nun hofft die Stadt auf ähnliche Erfolgsquoten in den weiteren Ausbaugebieten. In diesen Tagen werden bereits die Vertragsunterlagen an die Grundstücksbesitzer im nächsten Bauabschnitt geschickt – nämlich im Enkendorf. „Wir haben hier sogar schon vereinzelten Rückmeldungen“, so Laufer.

Baustart im Hölzle voraussichtlich am 14. März

Nachdem im Hölzle schon im Dezember mit dem Bau der Hausanschlüsse begonnen wurde, sollen ab Mitte März auch die großen Bagger rollen und mit dem Verlegen der Hauptleitung in den Straßen des Wohngebiets Hölzle begonnen werden. Aufgrund von Materialengpässen musste die Baufirma diese Maßnahme verschieben.

„Ab 2. Februar werden die Maschinen angeliefert, Baustart ist jetzt für den 14. März vorgesehen“, so Laufer. Als Materiallager für die Baustelle dient die freigeräumte und eingezäunte Fläche im Hemmet.

Vier Gebäude als Schnittstelle

Noch im ersten Halbjahr sollen auch die PoP-Gebäude geliefert und installiert werden. Die Abkürzung steht für „Point of presence“ – die Gebäude dienen als Schnittstelle zwischen dem Backbone des Landkreises und dem städtischen Glasfasernetz.

Den Auftrag für die vier Gebäude inklusive der Technik vergab der Gemeinderat am Dienstag zum Angebotspreis von 1,2 Millionen Euro – und damit rund 200.000 unter dem kalkulierten Preis. Die vier garagengroßen Gebäude werden im Stadtgebiet verteilt. Als Standorte sind der Stadionweg (beim Hartplatz), die Zelgstraße (bei der Realschule), in der Wuhrstraße (beim ehemaligen Novartis-Schulungszentrum) sowie im Ludingarten vorgesehen.

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