Als Zeichen der Hoffnung stellte die Evangelische Kirchengemeinde Wehr und Öflingen jeweils einen als Hoffnungsbaum geschmückten Tannenbaum vor der Friedenskirche in Wehr und der Christuskirche in Öflingen auf.

Sie sollen nicht nur Licht ausstrahlen, sondern in kleinen Päckchen kann man ein Wort der Hoffnung als Ermutigung für diesen besonderen Advent abholen. Und wer möchte, darf auch gerne einen kleinen Gruß für andere an einen Baum hängen. So sollen die Christbäume an Gottes Liebe erinnern und zum Hoffnungs- und Lebensbaum werden.

Es ist sonst nicht üblich, Christbäume vor dem Heiligen Abend aufzustellen. In diesem Jahr scheint ein besonders Zeichen für Ermutigung und Hoffnung geboten zu sein. Vor dem ersten Advent hat Ehepaar Hasenbrink die Krippe in der Kirche aufgebaut. Alles schon komplett und fertig? Nein, der Stall, in dem die Krippe stehen wird, ist noch leer. Nur der Ochs ist schon da. Die Krippe macht jetzt die Adventszeit anschaulich, noch nicht das Geschehen der heiligen Nacht. Advent steht im Wortsinn für „herankommen“ oder „sich nähern“.

Die weisen Männer haben noch einen weiten Weg vor sich. Bild: Karl-Wilhelm Frommeyer
Die weisen Männer haben noch einen weiten Weg vor sich. Bild: Karl-Wilhelm Frommeyer | Bild: Karl-Wilhelm Frommeyer

Deshalb steht der Ochse noch ganz allein im Stall. Aber über dem Stall leuchtet ein Stern. An anderer Stelle in der Kirche nähert sich ein Hirte mit
seinen Schafen. Er wird von einem kleinen Helfer unterstützt. Auch ein einsamer Hirte ist auf dem Weg. Und noch in weiter Ferne haben weise Männer ihr Fernrohr auf den Stern über dem Stall ausgerichtet, sie haben noch einen weiten Weg vor sich.

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