Fest in Frauenhand ist weiterhin die Leitung der 1987 gegründeten Maronizunft. Bei der Hauptversammlung am Samstagabend wurde Carolin Görig als Zunftmeisterin und Vorsitzende ebenso klar in ihrem Amt bestätigt wie ihre Stellvertreterin Tatjana Wenk. Auch Kassiererin Nadine Winkler und Schriftführerin Rebecca Glaser sowie Beirätin Rebecca Martin bekamen wieder das volle Vertrauen ausgesprochen. Die Kostüme und Geräte der Fasnachtsclique verwalten Susanne Bombelka und Rebecca Martin nun gemeinsam.

Die Cliquenchefin bedauerte in Ihrem Rückblick, dass seit nunmehr eineinhalb Jahren das Zunftleben nahezu vollkommen stillgelegt sei. Erst beim traditionellen Grillfest Anfang Oktober hätte man mit enormer Beteiligung wieder einmal gemeinsam feiern können. Der Verein könne jetzt nur darauf hoffen, so die Zunftmeisterin, in der kommenden Fasnachtskampagne wieder aktiver auftreten zu können.

Die Coronakrise machte sich auch im Kassenbericht von Nadine Winkler bemerkbar, da sie weniger Einnahmen und Ausgaben als sonst zu verbuchen hatte. Keinerlei Beanstandung fanden die Kassenprüferinnen in der verantwortungsbewussten Finanzverwaltung der Rechnerin. Die zur Wahlleiterin bestimmte Zweite Zunfträtin der Wehrer Narrenzunft, Sarah Schaffner, erhielt ohne jegliche Einwendungen die einstimmige Entlastung des Gesamtvorstandes. Sie würdigte die engagierte Tätigkeit der Cliquenleitung und die aktiven Maronis bei der Mitgestaltung der Wehrer Fasnacht. Die Zusammenarbeit funktioniere hervorragend – auch die Mitarbeit der Maronis bei Anlässen der Narrenzunft, sagte die Zunfträtin.

Für die kommende närrische Zeit stellte Schaffner nur die Proklamation am kommenden 11.11. als ziemlich sicher in Aussicht. Die hochnärrische Fasnachtszeit 2022 könne man – nach derzeitigem Stand – allenfalls nur in abgespeckter Form gestalten. Die Narrenzunft hätte zwar schon Planungen dazu, die vorerst allerdings von der weiteren Entwicklung der Pandemie abhängig sind. Man sei jedoch optimistisch, so die Zunfträtin, dass die kommende Kampagne wieder etwas närrischer werde könne, sofern es keine Verschärfungen bei der Pandemie-Bekämpfung gebe.

Die Maroni-Zunft wurde 1987 gegründet und hat 55 aktive und passive Mitglieder. Von der Maroni, als Esskastanie einst ein Armeleuteessen, hat die Zunft ihren Namen übernommen. Vorsitzende ist Carolin Görig. Weitere Infos gibt es unter www.maronizunft.de