Inzwischen zum sechsten Mal in Folge hat sich die Kreismülldeponie Lachengraben im Rahmen des Umweltmanagementsystems (EMAS) der Europäischen Union der Prüfung gestellt und ist jetzt mit der Umwelturkunde der Industrie- und Handelskammer Hochrhein Bodensee (IHK) ausgezeichnet worden. Die Kreismülldeponie beteiligt sich inzwischen seit 2003 an der Zertifizierung, die alle vier Jahre erneuert werden muss.

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Somit wurde wieder die Funktionsfähigkeit des Systems bestätigt und die Leistungen für eine Verbesserung des Umweltschutzes im Deponiebetrieb. Die Ergebnisse der Rezertifizierung sind in einer Umwelterklärung zusammengefasst worden und zeigen, was in den vergangenen Jahren bereits verbessert worden ist und was in den kommenden drei Jahren noch gemacht werden soll.

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„Das wir mit der Verbesserung des Umweltschutzes auf der Kreismülldeponie so erfolgreich sind, haben wir den Mitarbeitern zu verdanken, die unseren Eigenbetrieb leben und sich reinhängen“, lobte Landrat Martin Kistler die Arbeit des Leiters Abfallwirtschaftsteams, Elmar Weißenberger und seines Stellvertreters Hans-Jörg Rotzinger sowie des Leiters der Kreismülldeponie, Karl Thomann. „Ohne die engagierten und motivierten Mitarbeiter würde kein Umweltmanagement funktionieren“, so Kistler weiter.

Durch die konsequente Umsetzung der in EMAS gesteckten Ziele, ist es dem Eigenbetrieb Abfallwirtschaft in den vergangenen 17 Jahren gelungen, unter anderem das Sickerwasser zu reduzieren, die Optimierung des Grundwasserschutzes sowie der Gasverwertung, die Verbesserung des Arbeitsschutzes und der Verkehrssicherheit, die Energieeinsparung beim Betrieb der Deponie sowie die Verminderung von Emission bei der Müllverladung.

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„Die Menschheit steht vor wichtigen Weichenstellungen“, betonte Michael Zierer von der Industrie- und Handelskammer Hochrhein-Bodensee, der dem Landrat die Urkunde überreicht hat. „In den nächsten Jahren wird sich zeigen, ob und wie wir die globalen Herausforderungen von Klimawandel und Energiewende meistern“. Auch Zierer bedankte sich bei den Mitarbeitern der Abfallwirtschaft: „Die Herausforderung für Veränderungen braucht Ideen und Mitarbeiter, die sich täglich mit Umweltmanagement beschäftigen“, so Zierer. „Es sind die kleinen Umsetzungen und Aktivitäten bei der täglichen Arbeit, die EMAS tragen und in seiner Gesamtheit erfolgreich machen“.

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